Anschlagsziel Waldi (LIVE AUS OBERHAUSEN)

Shownotes

Dieses Jahr beschert gleich zu Beginn mehr Nachrichten, als uns lieb sind. In nicht chronologischer Reihenfolge: Markus Söder will Bundesländer abschaffen, Donald Trump will Grönland annektieren, die SPD hat Bock auf ne Erbschaftssteuer, die CDU wiederum hat keinen Bock auf die SPD. Daniel Günther will ein Social Media Verbot für Kids, Julian Reichelt will Daniel Günther verbieten. Markus Söder will in Schulen Hymnen singen lassen und Christian Dürr alle Gesetze ab dem Jahr 2000 abschaffen. Die SPD lebt nach dem Motto „Zusammen ist unsere Stärke“, bei der FDP heißt es „Zurück auf Vorwärts“ und eure beiden Lieblingskabarettisten sagen im Brustton der Überzeugung: „Hinten war mal vorne“. In diesem Sinne: Ein gutes neues Jahr und grundlos gute Laune!

GRUNDLOS GUTE LAUNE LIVE:

  • 05.03.26 Bonn/Pantheon
  • 05.06.26 Krefeld/Kulturfabrik
  • 22.09.26 Hamburg/St. Pauli Theater
  • 21.10.26 Karlsruhe/Tollhaus
  • 21.11.26 Emmelshausen/ZaP
  • 02.12.26 Köln/Gloria


    TICKETS: WWW.GRUNDLOSGUTELAUNE.DE

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Transkript anzeigen

00:00:00: Grundlos gute Laune wird ihn präsentiert mit freundlicher Unterstützung vom Kulturzentrum Tollhaus in Karlsruhe.

00:00:06: Du hast doch sonst immer noch so ein Zitat, du bringst doch an dieser Stelle eigentlich immer irgendeinen Algorithmus.

00:00:11: Ja, du meinst, bist du mir auf die Eier gegangen mit, was war da dein Schenk?

00:00:15: Nee, was hast du dir meinst noch mal?

00:00:16: Hans-Dieter Hüsch.

00:00:17: Ja, okay, das ... Nein!

00:00:19: Also ich mein ... Nein, nein, nein!

00:00:21: Aber ist dein Schenk noch bekannt?

00:00:24: Ja, sehen Sie und ich habe meine Hirnläufe nicht mehr so ganz rund.

00:00:28: Ich hatte zwei Sachen durcheinander, weil ich in Mainz festgestellt habe, kannst du einmal nach vorne gucken?

00:00:32: Weil ich in Mainz festgestellt habe, dass der Kollege Mann so ein bisschen die Frisur von Heinz Schenk aufträgt.

00:00:42: Nein?

00:00:43: Bin ich da alleine mit dieser Meinung?

00:00:46: Ich werde gekämpft.

00:00:49: Ich habe wenigstens noch eine Frisur.

00:00:54: Wir starten.

00:00:55: Viel Vergnügen.

00:00:56: Wir freuen uns.

00:00:57: Bis gleich.

00:01:04: Hallo Oberhausen, hier ist Grundlos gute Laune.

00:01:09: Der einzige Podcast mit verbalem Sondervermögen.

00:01:13: Die Themen heute, wenn Erben sterben.

00:01:16: Wer sitzt dann am Erbschaftssteuer?

00:01:18: Und die Frage ist Daniel Günther, der deutsche Nicolás Maduro und wann holt ihn der Trump?

00:01:26: Und hier sind die beiden Tennispartner von Kai Wegner, Tobias Mann und Philipp Simon.

00:01:41: Hallo Oberhausen!

00:01:44: Guten Abend!

00:01:45: Hallo Eberthals!

00:01:48: Auch was für eine Freude!

00:01:53: Es ist Sonntagabend, neunzehn Uhr in Oberhausen.

00:01:56: Wir haben uns versammelt zum Gottesdienst.

00:01:58: Ich bin froh, dass du da bist, Tobi.

00:02:00: Ich freu mich auch sehr, dass du da bist, Philipp.

00:02:03: Warst du schon mal in Oberhausen?

00:02:04: Ja, ich hab hier schon gespielt.

00:02:06: Du doch auch.

00:02:07: Ich hab auch kürzlich erst gespielt in Oberhausen.

00:02:10: Es ist so ein schönes Theater.

00:02:11: Die Hörer hören das jetzt nur und sehen es nicht.

00:02:15: Es ist wunderbar und das Allerschönste ist unser fantastisches Publikum heute Abend.

00:02:22: Also, nein, nein.

00:02:27: Dass sie auf solche Schleimereien direkt schon zu anfangen ... Ich hab tatsächlich gelesen, Oberhausen ist komplett pleite.

00:02:37: Ist das so?

00:02:38: Ja.

00:02:39: Das heißt, hier wird Geld nicht geraubt, sondern in die Sparkasse zurückgetragen?

00:02:43: Ich sag mal so, die ... Andersrum gesprochen, die Chancen sind sehr gering, dass Trump hier einmarschiert.

00:02:54: Ja.

00:02:54: Obenhausen ist das Grönland von Nordrhein-Westfalt.

00:02:58: So, ich würde sagen, wir gehen mal direkt rüber ins Primaten-Pinkpok.

00:03:01: Bitte gerne.

00:03:08: Und ich frage mich eigentlich, wir haben jetzt den achtzenden Januar, darf man noch ein gutes neues Jahr wünschen?

00:03:13: Das ist eine große Diskussion, was sagen Sie?

00:03:16: Dann wünschen wir Ihnen ein gutes und gesundes neues Jahr.

00:03:19: Ich wünsch dir auch eins.

00:03:21: Bist du gut ins neue Jahr gekommen?

00:03:23: Joah, wie man so reinkommt ins neue Jahr.

00:03:26: Man erwartet immer zu viel von Silvester.

00:03:29: Du erwartest noch was für Silvester in deinem Alter.

00:03:32: Ja.

00:03:33: Was hast du denn von Silvester erwartet?

00:03:35: Ich hab erwartet, dass irgendwelche Erkenntnisse auf einmal auftauchen.

00:03:39: Silvester?

00:03:39: Ja, an Silvester.

00:03:40: An dem Abend, nachdem nur vier Kilo von Dü in dich reingedödelt hast und das Ganze mit drei Schnäppsen, da erwartest du noch Erkenntnisse?

00:03:47: Wir haben Raklet gemacht.

00:03:49: Wir haben Raklet natürlich.

00:03:52: Die einzige Erkenntnis ist jedes Jahr aus Neue wieder, dass die Wohnung irgendwie tagelang stinkt.

00:03:56: Wenn du ... Da müsstet ihr die Böller mal draußen zünden.

00:04:02: Lass uns mal ernst werden.

00:04:03: Man denkt immer über das nächste Jahr nach oder das kommende Jahr.

00:04:07: Je älter ich werde, vielleicht liegt das aber auch an den Umständen.

00:04:10: Man denkt jedes Mal, das nächste Jahr wird besser.

00:04:14: Man ist verzweifelt auf der Suche nach guten Nachrichten.

00:04:17: Dieses Jahr ging es relativ schnell in den Nachrichten abwärts.

00:04:20: Aber ich habe eine gute Nachricht gefunden und festgestellt, es ist keine gute Nachricht.

00:04:25: Und zwar ... Thema Biber.

00:04:28: Biber?

00:04:28: Ja.

00:04:29: Justin.

00:04:30: Nein.

00:04:31: Sondern ich weiß nicht, ob wie die heißen.

00:04:33: Vielleicht heißt noch einer Justin, aber kennen Sie sich mit Bibern aus.

00:04:35: Hat man in Oberhausen Biber?

00:04:38: Ja, Sie gucken.

00:04:38: Das ist wirklich so.

00:04:39: Ich habe das jetzt selber nicht gewusst, aber das Wütdeutschen Zeitung durfte ich heute entnehmen, dass der Biber wieder massiv zurückgekommen ist, nachdem er fast ausgerottet war.

00:04:47: Man hat ihn wieder angesiedelt.

00:04:48: Der Biber freut sich eines... zahlreichen Lebens hier in Deutschland, aber ist auch nicht gut, weil sich jetzt vor allem Landwirte beschweren, dass die Flächen zunass werden.

00:04:57: Und weißt du, der Schuld ist, dass der Biber zurück ist?

00:05:00: Habeck.

00:05:03: Du hast nicht ganz Unrecht, also es ist von Umweltschützern, ist der Biber wieder... Wir fingen an, erst haben sie die Kröten über die Straße getragen und dann den Biber mit der Flasche aufgezogen.

00:05:15: So ähnlich war es.

00:05:16: Es ist wirklich so, dass Biber hier angesiedelt worden sind, hoch aufgepäppelt worden sind und wir haben, Achtung, kein Witz, sogar mal Biber exportiert.

00:05:25: Wir waren Biber als Pelz.

00:05:26: Nein.

00:05:28: Lebende Biber auch in anderem.

00:05:30: Ich habe lebende Biber verschickt.

00:05:31: Ja.

00:05:32: Per DHL oder was?

00:05:33: Ja, in so einer Röhre, es gab Biberhöhre.

00:05:35: Wohin haben wir die geschickt?

00:05:36: In Länder, in denen es auch nicht viele Biber gibt.

00:05:40: Aber es ist wie im Export allgemein, der ist zusammengebrochen, weil die Länder jetzt selber Biber haben.

00:05:46: Das heißt also, Biber werden wieder heimisch produziert.

00:05:49: Das heißt, wir bleiben auf unseren Exportbibern sitzen.

00:05:54: Und ich finde es... Es ist eigentlich im Prinzip eine sehr treffende Beschreibung der aktuellen Situation in Deutschland.

00:05:58: Ja, keiner will unsere Biber.

00:06:00: Ja.

00:06:03: Ja.

00:06:04: Wo wir gerade über die sind, die auch so viel krank.

00:06:06: Die Biber?

00:06:07: Ja, weil der Friedrich Merz hat sich doch jetzt die Tage beschwert, dass sich Deutsche immer so drei Wochen sind, dem Jahr krank wie Faulenschweine.

00:06:15: Das ist ja auch ein großes Problem, was ich gehört habe.

00:06:20: Was ist das mit Merz?

00:06:21: Dass er immer wieder sagt, wir wären Faulenschweine.

00:06:23: Denn nicht ihr, du!

00:06:26: Ich beruf mich da immer auf meine halbe niederländische Staatsangehörigkeit.

00:06:30: Ich fühl mich da nie angesprochen.

00:06:36: Ich weiß, es kommt so Mittel an, aber für mich fühlt sie es cool an.

00:06:42: Nein, er hat doch jetzt wieder auf irgendeiner Arbeitgeber, nee, ich weiß nicht, ob sie das vorher wieder ein bisschen Speck und Schnaps gegeben haben, aber er hat gesagt, Deutschen sind zu viel krank.

00:06:53: Wir müssen einfach mehr ranklotzen.

00:06:54: Er hat also fast wortgleich das gesagt, was er schon mal gesagt hat, dass das einfach nicht so weitergeht.

00:06:59: Ja, und da finde ich zum Beispiel leuchtendes Beispiel für jemand, der die ganze Zeit durcharbeitet.

00:07:04: Kai Wegner.

00:07:06: Der spielt selbst während der größten Katastrophe noch Tennis.

00:07:09: Immer Power.

00:07:10: Ja, der hat einfach sehr viel Energie dabei.

00:07:12: Das haben Sie mitbekommen, oder?

00:07:13: In Berlin war Stromausfall.

00:07:16: Und Kai Wegner war Tennispielen, um den Kopf frei zu kriegen.

00:07:20: Findest du das okay?

00:07:24: Also ich wundere mich immer ein wenig, wie Menschen, die derart in der Öffentlichkeit stehen, dann da vielleicht so eine bisschen eine mangelnde Sensibilität haben, was in einem gewissen Moment angezeigt ist und was nicht.

00:07:37: Und ich glaube, in kurzen Hosen mit Bellen in der Tasche auf dem Platz zu stehen, war in dem Moment vielleicht nicht so ganz öffentlichkeitswirksam.

00:07:45: Die Frage ist natürlich, solange Kai Wegener kein ausgebildeter Elektriker ist, der vermutlich selber im Schachtel etwas hätte zusammenlöten können, weiß ich nicht so genau, ob er viel hätte machen können.

00:07:56: Aber glaubst du, dass er jetzt gehen muss?

00:07:58: Deswegen?

00:07:59: Der wird doch jetzt Profi-Tennis-Spieler.

00:08:03: Der ist doch bei den Berlin Open jetzt dabei.

00:08:06: Ich finde Franziska Giffey ist während der Nummer sehr gut weggekommen.

00:08:09: Hat die mit ihm gespielt?

00:08:10: Nee.

00:08:12: Nein, aber die war ja da auch involviert und die hat Katastrophe richtig gut gemanagt.

00:08:17: Ja, auf der anderen Seite muss man sagen, man will natürlich auch immer wieder so ein bisschen die Bilder vom Politiker, der in Verantwortung ist, der dann so mit Gummistiefeln im Krisengebiet steht.

00:08:27: Und ich weiß nicht, ob jetzt Gummistiefel bei einem Stromausfall die richtige Kleiderwahl gewesen wären.

00:08:33: Aber nein, jetzt ganz im Ernst, man wildert immer diese symbolträchtigen Bilder.

00:08:37: Ob da auf der anderen Seite ist das notwendig?

00:08:40: Vielleicht wäre es besser gewesen, er hätte sich in seinem Büro weiter... Ich glaube, es wäre besser gewesen, wenn er die ganze Zeit-Tennis gespielt hätte, da hätte er die anderen beim Arbeiten nicht gestört.

00:08:49: Das wäre vielleicht die bessere Lösung.

00:08:50: Aber wir kommen jetzt mal zu einem wirklich sehr relevanten Thema.

00:08:55: Achtung!

00:08:56: FDP-Dreikönigstreff.

00:08:58: Wer hat's geguckt?

00:08:59: Ich hab's im Livestream.

00:09:00: Haben Sie's auch im Livestream?

00:09:02: Großartig.

00:09:03: Wir hatten es ja eben von aussterbenden Lebewesen jetzt immer bei der FDP angelangt.

00:09:07: Das war eigentlich genau richtig.

00:09:08: Hat es irgendjemand geguckt?

00:09:11: Das ist ja mittlerweile fast schon ein Fall für Archäologen, muss man sagen.

00:09:16: Es war großartig.

00:09:17: Wenn du Wolfgang Kubicki siehst, das ist eine Ausgrabung.

00:09:20: Wolfgang Kubicki und Agnes Strack-Zimmermann auf dem Balkon als Wälder von Stadtle haben sich da angebrüllt.

00:09:27: Großartig.

00:09:29: Die haben das wirklich als Comedy-Nummer gespielt.

00:09:31: Und Christian Dürr war im Prinzip so eine Art Christian Lindner nur ohne Energie.

00:09:42: Aber versucht, an dem Tag beim Dreikönig, also versucht wirklich Energie rauszuhauen.

00:09:47: Und ich fand auch sehr großartig, dass das Motto des Dreikönigs treffend, der FDP, es war zurück auf vorwärts.

00:09:58: Das ist doch KI.

00:10:00: Nein, lass die Leute alleine denken, lass.

00:10:04: Zurück auf vorwärts.

00:10:07: Einer gesagt, ich hab mal so ein Film gesehen mit so einem Typ auf dem Skateboard.

00:10:10: Wie hieß der noch mal?

00:10:11: Zurück auf vorwärts, das nehmen wir.

00:10:14: Ich glaube, dass da eher einer vor die Tür gelaufen ist.

00:10:17: Zurück auf Vorwärts.

00:10:18: Lass uns über diesen Satz nachdenken.

00:10:20: Zurück auf Vorwärts.

00:10:22: Sie wollen sich inhaltlich zurückbewegen an einen Zeitpunkt in der Vergangenheit, um dann wieder Anlauf zu nehmen.

00:10:32: Sie wollen an einem Punkt in der Vergangenheit, wo es damals vorwärts ging.

00:10:37: Schon wohl wissen, dass ihre Zukunft vorbei ist.

00:10:41: Ja, aber dadurch, dass sie sich ja jetzt rückwärts orientieren, haben sie eine Perspektive nach vorne.

00:10:57: Das ist mir jetzt zu viel Stranger Things.

00:11:00: Zurück auf vorwärts.

00:11:02: Und das ist der eigentliche Punkt, über den ich heute mit ihr sprechen wollte.

00:11:06: Denn Christian Dürr hat eigentlich für diese Demokratie, für dieses Land, eine spektakuläre Aussage auf diesem Dreikönigstreffen getroffen.

00:11:17: Die finde ich eigentlich viel zu wenig diskutiert worden ist, weil Christian Dürr hat gefordert, er will alle Gesetze seit dem Jahr zweitausend auslaufen lassen.

00:11:34: Er will alle Gesetze, die seit dem Jahr zweitausend eingeführt war, will der abschaffen.

00:11:39: Ist das so wie The Perch dann?

00:11:41: dass wir so an einem Abend hier Gesetzlosigkeiten haben.

00:11:44: Was ist das?

00:11:45: The Perch.

00:11:45: Was ist The Perch?

00:11:46: Das ist ein Film, da geht es darum, dass in einer Nacht, an einem Tag, sind alle Gesetze ausgesetzt und alles ist erlaubt.

00:11:53: Und wer dann am nächsten Tag noch lebt, der hat gewonnen.

00:11:56: Das klingt ziemlich nach Neoliberal, würde ich sagen.

00:12:00: Also, pass auf.

00:12:01: Also, der ernsthafte Vorschlag von Christian Dürr und der FDP ist, die wollen alle Gesetze seit zweitausend abschaffen und dann ... Und immer im Hinterkopf jetzt mit überhalten, die FDP ist die Partei, die gesagt, wir wollen unbedingt Bürokratie abschaffen.

00:12:15: Also wir wollen alle Gesetze abschaffen.

00:12:17: Und dann hat eine neue Bundesregierung vier Jahre Zeit, sich um die Gesetze zu kümmern, die man wieder einführen will.

00:12:27: Und da versprechen sie sich was davon?

00:12:30: Bürokratieabbau.

00:12:31: Und dass sie wieder gewählt werden.

00:12:33: Und dass sie wieder gewählt werden.

00:12:34: Ist das der große Wurf gewesen, bei der FDP?

00:12:37: Hast du das ganz gegeben?

00:12:38: Ja, ich fand's großartig.

00:12:40: Sie sind FDP-Fans hier, es ist so still gerade im Saal.

00:12:43: Habt das Gefühl, dass hier so busweise FDP-ler hingefahren worden sind?

00:12:46: Das heißt, grundlos gute Laune, fast so geil wie unser Motto, da gehen wir hin.

00:12:50: Und jetzt sind sie ja hier, die machen uns bestimmt Hoffnung.

00:12:52: Dann ziehen wir über die FDP-Fans hier, mal kurz melden.

00:12:58: Gut, das sind wenig jetzt.

00:13:00: Oberaussendes Pleit, ich denke hier ist eher SPD ein Thema.

00:13:13: Wo wir gerade, was mir gerade einfällt ist, hast du mitgekriegt, Söder will Bundesländer abschaffen.

00:13:18: Wo wir gerade versuchen an Politik ein bisschen vorbeizubeden.

00:13:21: Da reden wir von Markus Söder.

00:13:23: Das finde ich übrigens eine sehr geile Idee.

00:13:24: Haben Sie es mitbekommen?

00:13:25: Sein Vorschlag war, nein, man muss vor allem sagen, hast du den Schnipsel da?

00:13:28: Söder hat ja jetzt gesagt, Wie, was jetzt Phase ist.

00:13:32: Sie haben ja gehört, das war ja der Herbst der Entscheidung oder was.

00:13:35: Dann kam jetzt der Winter der Enttäuschung.

00:13:37: Jetzt kommt der Frühling der Kälte.

00:13:39: Und dann kommt der Sommer der Hoffnungslosigkeit.

00:13:41: Markus Söder hat Folgendes gesagt.

00:13:44: Besser, schneller und mit weniger Streitregier.

00:13:47: Das ist, glaube ich, das Entscheidende.

00:13:49: Besser und schneller heißt auch effizienter, zielgerichteter, mit klaren Prioritäten und auch mit weniger Streit heißt, mit weniger öffentlichen Diskussionen.

00:13:58: Ja, der Hooligan fordert mehr Liebe im Block.

00:14:01: Und das, ja.

00:14:11: Und so, weil er gesagt hat, so ein bisschen Harmonie braucht es, setzte er kurz danach dieses Thema.

00:14:16: Mir geht da so ein bisschen auf den Geist mit diesem Länderfinanzausgleich.

00:14:19: Lass uns doch mal Bundesländer zusammenlegen, die nichts taugen.

00:14:22: Und ich finde die ein Vorschlag gar nicht schlecht.

00:14:25: Und mein Ding ist, Achtung, ich würde Bayern mit Sachsen zusammenlegen.

00:14:33: Mögen.

00:14:33: Ja.

00:14:34: Und weißt du wie das ... Bundesland seien.

00:14:38: Und?

00:14:44: Ja.

00:14:46: Das war super ding.

00:14:47: Das Geile bei Söder ist ja immer, dass er solche Einfälle immer hinten auf der Rückbank von seiner Dienstlinie Söder hat.

00:14:53: Ja!

00:14:53: Sind das auch schon mal aufgefallen?

00:14:54: Der sitzt immer auf Instagram, irgendwie mit halb leeren Airpots auf dem Rücksitz seiner Linie.

00:14:58: So ein Semmel in der Hand.

00:15:00: Und dann schwafelt er immer irgendein Blödsinn in die Kamera und dann wird's in Berlin ernsthaft diskutiert.

00:15:05: Söder ist im Prinzip so ein bisschen der Trump von Deutschland.

00:15:08: Ja!

00:15:09: Weil Donald Trump ja auch immer nur noch mit laufenden Motoren redet.

00:15:11: Richtig!

00:15:13: Da wacht ein Donald Trump, immer lehnt er sich irgendwie so aus diesem ... sitzt er im Cockpit oder behockt er denn da bei der Air Force One?

00:15:18: Der sitzt im Cockpit, absolut.

00:15:19: Der guckt ja dann immer so halb raus, ja, und dann fragen die ihn was, und dann sagt der Trump so in diese Motorengeräusche, die dann ... fuck you, fake news, fake news, fuck you und so.

00:15:32: Dann beleide ich ja immer noch einen Journalisten.

00:15:36: Und meistens steht daneben noch Lindsay Graham, ich weiß nicht ob Sie ihn kennen, so ein kleiner republikanischer Senator, so ein richtiger Schleimer.

00:15:43: Und übrigens, ab hoch hier gerade davon reden.

00:15:45: Alexander Hoffmann, Fraktionsvorsitzender, nicht Fraktionsvorsitzender, sondern Chef von der CSU-Fraktion.

00:15:51: Doch, Fraktionsvorsitzender der CSU.

00:15:54: Der hat jetzt die Tage über Friedrich Merz auf einer Pressekonferenz gesprochen, wo ich das erst mal dachte, jetzt kriegt's langsam so ... Trampetschgezüge?

00:16:04: Na ja, also, hören Sie mal selber.

00:16:07: Wie toll die, also wie er sagt, also wie er den Merz ... Ich würde sagen, er ist noch nicht ganz in den Enddarm eingedrungen.

00:16:16: Aber er hat die Stirnlampe schon auf.

00:16:21: Wir hören das mal kurz.

00:16:23: Und das Beeindruckende auch für die Kolleginnen und Kollegen und das hat sich heute auch noch mal wiedergespiegelt in den Wortmeldungen war, dass vor allem die Außenministerin Finlands und der Präsident Litauen deutlich gemacht wird, was für eine herausragende Arbeit Bundeskanzler Friedrich Merz die letzten Monate ... gerade auch auf internationaler Ebene leistet.

00:16:45: Wir können uns alle noch erinnern an eine Zeit, wo wir drohten zum Spielball zu werden zwischen zwei großen Nächten.

00:16:53: Und es ist unser Bundeskanzler zu verdanken, dass wir nicht Spielball sind, sondern dass wir Spielerfiguren auf einem Spielfeld sind.

00:17:00: Und das Spiel machen wir uns nichts vor, ist natürlich nach wie vor schwierig.

00:17:05: Ich habe Deshalb drinnen betonte die Kolleginnen und Kollegen haben das mit starkem Applaus gutiert.

00:17:10: Wir haben in schwierigen Zeiten genau den richtigen Bundeskanzler für dieses Land.

00:17:18: Da hat er sich ... Wir sind ein Spielball, der wir nicht sehen, während wir die Spielerfiguren sind und viele haben für März auch applaudiert.

00:17:26: Und das Spiel ist schwer.

00:17:27: Ja.

00:17:28: Er hat sich in einem Metaphern-Geballer verloren und du hast so richtig gespürt, wo er seinen Faden nicht mehr gefunden hat.

00:17:35: Aber das hast du häufig bei den CSU-Politikern, weil ich ja die Vermutung habe, dass die sich per Weißwurst des Hirn wegzuzeln.

00:17:45: Aber Söder hat ja noch andere Vorschläge gemacht, um die Harmonie.

00:17:49: Genau, und das finde ich auch wahnsinnig spannend.

00:17:52: Söder will jetzt eine Hymnenpflicht an Bayerns Schulen bei den Abschlussfeiern einführen.

00:17:58: Nicht sogar drei Hymnen?

00:17:59: Ja, warte.

00:18:00: Bei Abschlussfeiern in Bayern soll künftig viel gesungen werden, denn die Schüler sollen die Deutschland, die Europa und die Bayern-Hymne singen.

00:18:09: Und Söder will das jetzt zeitnah verpflichtend machen.

00:18:13: Das heißt, in Bayern müssen sie drei Hymnen zur Abschlussfeier singen.

00:18:18: Wie findet man das?

00:18:21: Also eine könnte ich noch irgendwie mit klarkommen.

00:18:25: Welche Hymne wär's denn in Oberhausen?

00:18:26: Das Steigerlied.

00:18:29: Heute?

00:18:29: Ja.

00:18:34: In Köln ist klar.

00:18:35: Ja, da sind wir dabei.

00:18:38: Oh, das hat hier fast auch schon funktioniert.

00:18:40: Aber sagen wir, was wäre denn ... Das ist der paffelische Reflex.

00:18:43: Was wäre denn ... Bitte!

00:18:47: Stehst auf dem Gasometer.

00:18:54: Ein Kanon, ein Kanon!

00:18:58: Da merkt ihr die Leute, ich finde es schön, wenn so was verbindend ist, tatsächlich, wenn es nicht so verpflichtend ist, sondern wenn die Leute so aus wie eben, wo sie aus sich heraus das Bedürfnis entsteht, gemeinsam zu singen.

00:19:08: Ja, sagen wir mal, gibt's in diesem dritte Weltland, wo du da wohnst, Mainz, gibt's da auch eine Hymne?

00:19:15: Selbstverständlich.

00:19:15: Was ist die Mainz?

00:19:16: Am Rosenmontag.

00:19:20: Bin ich geboren Am Rosenbohntag?

00:19:28: Hörst du selbst in Oberhausen, mein Freund?

00:19:31: Weißt du, der arrogante Kölner da drüben?

00:19:34: Aber verstehen Sie jetzt, warum ich ihn am Anfang Hein-Schenk genannt habe?

00:19:39: Zeitlich da schon die richtige... Margit Spohnheimer.

00:19:42: Wer?

00:19:43: Margit Spohnheimer.

00:19:44: Ist das ein Name oder eine Krankheit?

00:19:45: Nein.

00:19:46: Das ist unsere Mainzer Miley Cyrus.

00:19:48: Also, ähm... Wer ist es?

00:19:53: Margit Sponheim.

00:19:54: Ja, das ist die Kultsängerin, die damals auch mit Heinz Schenke hatte.

00:19:57: Was heißt damals?

00:19:58: Gib uns mal eine zeitliche Einordnung.

00:20:00: Ich glaube so die ganz große Zeit, oh Gott, da lehne ich mich jetzt weit aus dem Fenster.

00:20:04: Wie ist bis heute?

00:20:05: Bis heute hat sie ... Aber es fing an, diese gigantische Laufbahn so in den Sechziger-Siebziger, würde ich sagen.

00:20:13: Also, aber wie findest du das denn jetzt?

00:20:14: Findest du gut, dass Schüler in Deutschland zur Abschlussfeier eine Hymne singen müssen?

00:20:22: Also wenn Söder das fordert, bin ich ja der Meinung, das habe ich ja schon im Vorgespräch gesagt, sollte es eine Hymne auch über Söder sein.

00:20:29: Dass er auch das bekommt, was er möchte, nehme ich auch eine gewisse Ehrung, eine Ehrerbietung.

00:20:33: Und da habe ich mich zu Hause in mein kleines Musikzimmer gesetzt, habe mich ganz tief eingemummelt in Weißwürsten und habe den inneren Söder besporen und habe eine Hymne, eine Markus Söder-Hymne, geschrieben, das schlage ich vor, dass das bei bayerischen Abschlussfeiern gesungen wird.

00:20:57: Hören Sie mal rein, vielleicht ist es ja was.

00:22:35: So mein lieber Tobi, ich habe heute das Thema Erbschaftssteuer mitgebracht.

00:22:39: Erbschaftssteuer ist gerade das Thema, die Regierung ist voller Spannung.

00:22:45: Die SPD hat diese Woche einen Vorschlag gemacht, ganz zärtlich haben sie sich aus ihrem Fensterchen rausgetraut.

00:22:52: Und die SPD wäre natürlich nicht die SPD, wenn sie so einen Vorschlag auch, sagen wir mal, mit einem ganz wunderbaren kleinen Wortspiel garnieren würden.

00:23:03: Wir hören Matthias Mirsch mit dem Vorschlag zur Erbschaftsteuer.

00:23:08: Sie haben alle mitbekommen.

00:23:09: Die Fraktion hat in der vergangenen Woche ihre Jahresauftakt-Klausur gehabt.

00:23:13: Wir haben uns das Motto gesetzt.

00:23:16: Zusammen ist unsere Stärke.

00:23:18: Und wir wollen jetzt auch in den künftigen Wochen und Monaten sehr konkret werden, was das für uns bedeutet.

00:23:27: Und die Erbschaftsteuer ist ein Punkt, wo wir dieses Motto zusammen ist, unsere Stärke auch durchaus zeigen wollen, denn es geht um fairerben.

00:23:43: Ich find's immer geil, wenn einer sagt, ich sag jetzt was und in ein paar Wochen wirst du irgendwann verstehen, was ich gemeint hab.

00:23:51: Die haben länger für das Vorspiel fairerben gebraucht als fürs Konzept.

00:23:58: Zusammen ist unsere Stärke.

00:24:00: Ich finde, das reiht sich ein mit zurück auf vorwärts.

00:24:03: Ja.

00:24:04: Das ist heute das durchgängige Thema.

00:24:06: Komische Motty.

00:24:09: Hä?

00:24:12: Wenn der Biber nackt, wird's nass.

00:24:15: Heißt es nicht Motten?

00:24:16: Nee, Mot.

00:24:18: Motty ist doch korrekt.

00:24:19: Sind Lateiner heute am Germanisten?

00:24:21: Motty?

00:24:22: Motty.

00:24:23: Motti.

00:24:23: Narenda Motti.

00:24:25: Der Chef von Indien.

00:24:28: Wollst du einfach mal einwerfen jetzt hier?

00:24:29: Ja, ähm, also... Ist das bei Cepati?

00:24:31: Muss ich jetzt eine Frage stellen oder was?

00:24:34: Also, der SPD geht's ums Vererben hier.

00:24:39: Und ich glaube, der SPD geht's inzwischen eher ums Überleben.

00:24:45: Aber wir wollen uns trotzdem heute Abend ernsthaft mit dem Vorschlag auseinandersetzen, denn Sie haben ja was zu erzählen und wir hören jetzt mal den konkreten Vorschlag der SPD, dass wir einmal alle den gleichen Wissenstand haben, was will die SPD eigentlich?

00:24:57: und das wird vorgetragen von der Kollegin Wiebke Ester von der SPD.

00:25:01: Wir haben bei den Erbschaftszeugkonzept drei politische Ziele umgesetzt.

00:25:05: Das erste ist, dass wir es gerechter machen wollen.

00:25:08: Indem wir einen ein Millionen Freibetrag für private und fünf Millionen Freibetrage für Unternehmen vorsehen, machen wir es gerechter, dass wir unten für die allermeisten Erbstaffen, die es gibt, eine Entlastung vorsehen.

00:25:21: Wir wollen aber die Verschonungsregelungen und die Streuertricks und Umgehungsmöglichkeiten bei den milliardenschweren Erben um sozusagen abändern.

00:25:30: Die wollen wir streichen, damit eben die besonders hohen Erben mehr Steuern zahlen und die kleinen Erbschaften entlastet werden können, weniger zahlen müssen.

00:25:39: Der zweite Teil ist, dass wir in dem Konzept vorsehen, dass es einfacher wird.

00:25:43: Wir werden beispielsweise die Steuerklassen, die das Ganze verkompliziert haben, abschaffen.

00:25:48: Wir werden auch die Möglichkeit, alle zehn Jahre im Sinne von Steuergestaltung Verschenkungen vorzunehmen, abschaffen, weil es einen höheren Freibetrag geben wird.

00:25:58: Und drittens das Ziel, die Erbschaftsteuer damit auch zukunftfest zu machen.

00:26:03: macht deutlich, dass wir über längere Stundungsmöglichkeiten Unternehmen auch Sicherheit geben, dass nicht aufgrund von Erbschaften und Erbschaftsteuern die Unternehmen in ihrem Standort und in ihrer Wirtschaftlichkeit gefährdet sind.

00:26:18: Also im Prinzip ist es ein Traumvorschlag eigentlich für die CDU, weil sie wollen ganz viel, das ist eigentlich Märzvorschlag mit der Steuererklärung beim Bierdeckel, die wollen ganz viele Ausnahmeregelungen, da kommen wir später noch drauf, abschaffen.

00:26:32: Und eigentlich ganz simpel, ab eine Million privat zahlst du einen festen Steuersatz, erledigt.

00:26:39: Und ab fünf Millionen Betriebsvermögen, zahlst du einen festen Steuersatz und zwar alle den gleichen erledigt.

00:26:45: Keine Ausnahme.

00:26:45: Der wird sich dann nach hinten noch ein bisschen steigern.

00:26:49: Aber im Wesentlichen ist es erstmal, dass alle, die quasi eine Million zu Hause erben oder fünf Millionen, und dann auch ganz wichtig ist, glaube ich manchmal auch nicht ganz klar, wenn man sagt, ab fünf Millionen bedeutet es, dass sie diesen Steuersatz dann aber auch erst auf den ersten Euro nach diesen fünf Millionen zahlen.

00:27:08: Das heißt, die fünf Millionen werden quasi immer steuerfrei bleiben, aber wenn sie an fünf Millionen einhunderttausend, dann müssen sie auf die einhunderttausend in diese Steuerzeit.

00:27:15: Also eigentlich kann auf zwanzig Jahre dann auch quasi verteilt werden.

00:27:18: Richtig, es kann gestundet werden, lange Stundung, also ist es eigentlich ein ganz weit breit gefächertes Angebot an die CDU.

00:27:25: und der entscheidende Punkt ist, dass die SPD an der Stelle auch überhaupt keinen konkreten Prozentsatz ins Konzept reingeschrieben hat, weil sich quasi nicht von vornherein schon alles mit der CDU verderben wollen, sondern dachten, wir machen jetzt erstmal, wir vereinfachen, schaffen Sonderregelungen ab und wir einigen uns dann auf den Prozentsatz.

00:27:45: So, das war der Vorschlag.

00:27:48: Der SPD, der klingt erst mal eigentlich, finde ich, recht vernünftig, wenig Ausnahmeregelung.

00:27:54: Vor allem vor dem Hintergrund, dass ja ein Urteil des Verfassungsgerichts aussteht.

00:27:57: Da kommen wir gleich noch drauf.

00:27:59: Ja, wo Evert gemacht werden muss.

00:28:00: Genau, da kommen wir gleich noch drauf, aber das Urteil spielt auch noch eine Regel.

00:28:04: Aber also das ist der Vorschlag.

00:28:05: Und Matthias Mirsch, der sich ja dieses schöne Konzept auch mit dem Zusammenhang ist, unsere Stärke vererben, der hatte ... Fährerben, du musst bitte richtig aussprechen.

00:28:14: Fährerben.

00:28:14: Fährerben.

00:28:16: Der hatte um zehn Uhr zwei als die Pressekonferenz Li hatte, der auch noch richtig Hoffnung.

00:28:21: Ich freue mich jedenfalls jetzt auch auf die Befassung von anderen, auch von unseren Koalitionspartnerinnen und Partnern mit diesem Konzept.

00:28:34: Hat er sich gefreut?

00:28:35: Ja.

00:28:37: Um zehn Uhr fünf trat Jens Spahn mit folgenden Worten vor die Kameras.

00:28:42: Aktuell gibt es ja gar keinen Anlass sicher, auf irgendetwas zu einigen.

00:28:46: Wenn ich es richtig verfolgt habe, hat die SPD gerade selbst gesagt, dass sie eine mögliche Debatte erst nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass es möglicherweise in diesem Jahr zur Erbschaftsteuer gibt, sieht.

00:28:58: Insofern hätte man die Vorschläge ja auch bis zu diesem Zeitpunkt eben vielleicht miteinander, aber sicherlich nicht öffentlich besprechen können sollen.

00:29:09: Keine fünf Minuten später gab es eine Absage.

00:29:11: Und ganz wichtig findet ist für ihren Spahn solche Vorschläge.

00:29:15: Gerade wenn sie von der SPD kommen.

00:29:17: Bitte nicht öffentlich besprechend.

00:29:21: Aber jetzt mal nur mal... Gehen wir mal aus.

00:29:24: Wir sehen ja so ein linksgründversiffter Podcast.

00:29:26: Du!

00:29:28: Aber jetzt mal, wäre es nicht tatsächlich vernünftiger gewesen, hätte es sich so ein bisschen... Nein.

00:29:47: Was hältst du von der Erbschaftsteuer?

00:29:51: Was hältst du von der Erbschaftsteuer?

00:30:05: In Karlsruhe eigentlich geht.

00:30:06: In Karlsruhe ist die Frage, im Mittelpunkt steht die Frage, ob Privilegien für Firmenerben mit dem Grundgesetz vereinbar sind oder ob Erben anderer Vermögen dadurch auf verfassungswidrige Art benachteiligt werden.

00:30:18: Bedeutet also, wenn die Steuern nach oben immer weniger werden, ist es Ungleichheit gegenüber den Leuten, die den vollen Steuersatz zahlen müssen.

00:30:27: Das ist die Frage, die dahinter steckt und die Antwort wird, wie so oft beim Bundesverfassungsgericht relativ eindeutig aus.

00:30:34: auswahlen, denn die haben schon dreimal, Ninzeundneinzig, zweitausendsechs und zweitausendviertzehn über das Thema Erbschaftssteuer geurteilt.

00:30:42: Und jedes Mal haben sie es zu dem derzeitigen Zeitpunkt dann als die Regelung als verfassungswidrig eingestuft.

00:30:49: Und jetzt überlegen wir mal, wer zwischen fünfneinzig und zweitausendviertzehn bis zweitausendsechs ist, was sie am meisten an der Regierung war.

00:30:56: Ja, musste mir auf die Sprünge helfen.

00:31:01: Hängt mit C an und hört mit Du auf.

00:31:07: Die haben sich immer mit Händen und Füßen dagegen gestellt.

00:31:11: Und im Prinzip sagt die CDU, wir warten jetzt gar als Ruhe ab, machen dann so viel, wie nötig, aber am besten natürlich gar nix.

00:31:19: Und formulieren tun die das nur viel besser, wie zum Beispiel den vorhin schon gehörten Alexander Hoffmann von der CSU.

00:31:25: Und jetzt hören Sie mal, wie der, mit welchen Worten, der so eine Erbschaftsteuer beschreibt.

00:31:31: Und dann ist eine solche Zielsetzung, die Erhöhung der Erbschaftssteuer, die eigentlich doch nur die Idee hat, große Vermögen zu zerschlagen.

00:31:39: Toxisch, weil leistungsfeindlich das falsche Signal in diesen Zeiten, wir brauchen leistungsfreundliche Anreize.

00:31:50: Ja, die berühmte Leistung des Erbens.

00:31:53: Das gibt ja viele, viele Leistungserben.

00:31:58: Das ist ja olympisch mittlerweile auch.

00:32:02: Bei der Olympiade ist es eine Leistungserben.

00:32:05: Ja, natürlich.

00:32:07: Freistil.

00:32:10: In Bayern kriegst du die nächste Medaille, wenn du stirbst.

00:32:12: Das ist eine außerordentliche Leistung.

00:32:14: Große Vermögen zerschlagen.

00:32:16: Toxisch, leistungsfeindlich.

00:32:20: Es geht ja darum bei diesen Erbschaften.

00:32:22: Vor allem bei diesen hohen Erbschaften.

00:32:25: Da gibt es ja Wege.

00:32:27: Um im Grunde nicht zu brutal.

00:32:29: Da kommen wir gleich noch zu.

00:32:30: Und das führt zu so einer Art Vermögensverklumpung.

00:32:33: Es gibt so ein Geldadel, der entsteht, weil das immer mehr wird.

00:32:37: Weil das immer sich mehr anhäuft.

00:32:39: Da muss man sich fragen, wo ist der Leistungsgedanke?

00:32:43: Der ist gar nicht da.

00:32:44: Aber das komplette Framing der CDU geht im Moment komplett Richtung, es ist leistungsfeindlich.

00:32:50: Wir können den nicht noch mehr zumuten.

00:32:52: Die haben schon so schwer die Erben.

00:32:57: Und dann gibt es natürlich auch immer so Ausnahmen wie Matthias Middelberg von der CDU, weil der hat sich auch von seinem Referenten ein schönes Bild zur Erbschaftssteuer ausarbeiten lassen und beschreibt mal, warum so eine Erbschaftssteuer wirklich eine ganz dumme Idee ist.

00:33:13: Man muss eben sehen, dass Steuern aus der Sicht von Unternehmern, die in Deutschland investieren wollen, ja nichts anderes sind als Preise.

00:33:21: So wie zu einem Rockkonzert gehen.

00:33:23: Da können Sie jetzt sagen, ich mach den Preis niedrig, dann gehen wahrscheinlich sehr viel mehr hin.

00:33:26: Wenn Sie den Preis und damit auch die Steuer immer weiter anheben, werden Sie irgendwann erleben, dass Leute sagen, da geh ich nicht mehr hin, da mach ich nicht mehr mit.

00:33:35: Irgendwann sagen die Leute beim Erben, da meine ich nicht mehr mit.

00:33:39: Da geh ich nicht mehr hin.

00:33:42: Ich liebe doch Wacken.

00:33:46: Ich geh auch nicht zu der Beerdigung von dem Alten.

00:33:48: Keine Chance.

00:33:50: Versuchen Sie das mal als Angestellter, Ihrem Finanzamt bei der Einkommensteuer zu erklären.

00:33:56: Ihr habt mir das angeguckt, ich mach nicht mehr mit.

00:33:59: Das ist mir zu teuer.

00:34:00: Ich hab mir dieses Jahr Garten für Helene Fischer gekauft.

00:34:04: Die sind auch so teuer.

00:34:06: Ich stand vor der Frage Einkommensteuer oder Helene Fischer.

00:34:11: Die gute Nachricht, ich geh aufs Konzert.

00:34:14: Und dann ist der Finanzbeamte Atemlohn.

00:34:16: Die schlecht.

00:34:26: So, und da wir ja solche Diskussionen in unserem Land inzwischen permanent auf so einem sehr hohen Intellektuellen ... Ist das Metaphernfass umgefallen in Berlin?

00:34:35: Da kommt ja ein Sprachbild am anderen heute.

00:34:38: Ja, ich frage mich inzwischen manchmal auch, ob der März vielleicht mit Faul auch eher seine eigene Truppe meint.

00:34:45: Ja.

00:34:47: Weil die Vorschläge sind jetzt bisher eher so ein bisschen dünne.

00:34:51: Ja gut, ich mein, Spahn sagt ja, warum jetzt schon arbeiten, das ist ja noch überhaupt kein Auftrag da.

00:34:55: Aber wer ist ja gar nicht mal so schlecht, wenn man mal vor die Zeit kommt?

00:34:58: Absolut.

00:34:59: Die Union hat ja eine Geschichte des Themen liegen lassen.

00:35:01: Nein, vorwärts auf zurück.

00:35:03: Ja, okay.

00:35:03: Zusammen ist unsere Stärke.

00:35:04: Entschuldigung.

00:35:08: So, jetzt müssen wir alle ganz stark sein.

00:35:10: Wir kommen jetzt zu einer Kollegin von WeltTV, Nena Brockhaus.

00:35:15: Das ist die Emotion, die die Fans heute Abend brauchen.

00:35:18: Nena Brockhaus ist die letzte Verteiligung der Meinungsfreiheit in Deutschland.

00:35:22: Und die saß bei WeltTV dem Dixi-Clo der Meinungsfreiheit rum und hat eine ganz wichtige Frage gestellt.

00:35:38: Sie hat eine Tee, sie hat ja diese Sendung Meinungsfreiheit mit Nena Brockhaus.

00:35:43: Ohne sie gibt es keine Meinungsfreiheit.

00:35:46: Und die Familie hat diese Enzyklopädie geschrieben.

00:35:48: Richtig.

00:35:48: Ja.

00:35:49: Und die haben... Ja, es waren keine Witz für Ältere hier im Saal, ja.

00:35:55: Andere denken sich, den großen Fehler, den sie gemacht hat, hat sie das Erbe ausgeschlagen.

00:36:03: So.

00:36:04: Also, Nina Brockhaus hat eine ganz wichtige Frage bei diesem ganzen Geschichte.

00:36:13: Also, die SPD möchte da was finden und da stellt sie eine ganz wichtige These auf.

00:36:19: Er hat gesagt, links ist vorbei.

00:36:30: Er hat gesagt, links ist vorbei.

00:36:35: Der Kollege zum Schluss war richtig geil.

00:36:36: Der saß wie so ein kleines HB-Männchen neben ihm.

00:36:39: und er hat gesagt, der März hat gesagt, links ist vorbei.

00:36:41: Und wenn der Papa sagt, links ist vorbei, das ist vorbei.

00:36:43: Ja, aber sie hat gesagt, warum überhaupt noch?

00:36:45: Und auch sehr schön, die Beton.

00:36:47: Da merken wir auch bei ihr wirklich, dass so ein Berliner Abi echt nichts wert ist.

00:36:55: Warum noch ein Kompromiss für die SPD?

00:37:01: Ein Kompromiss für die ... Ich hab immer gedacht, Kompromiss ... Das ist ja eh der große Fehler, der oftmals so auch passiert im politischen Diskurs.

00:37:11: Da muss man sich auch vielleicht ein bisschen selber an die Nase fassen wie die Wählerinnen und Wähler.

00:37:15: Das wird ja auch so gemacht.

00:37:16: Es ist ja so wie ein Boxkampf.

00:37:17: Es wird mittlerweile ja gezählt.

00:37:19: Wer hat die meisten Punkte gesammelt?

00:37:21: Wer hat die besten Punches gesetzt?

00:37:23: Und da müsste man vielleicht tatsächlich ein bisschen weg und den Kompromiss wieder als solchen einfach auch nehmen und das auch mal feiern, wenn man gemeinsam zu einem Ergebnis kommt, hinter dem man stehen kann.

00:37:32: War es nicht das, was insbesondere die Union immer wieder der Ampel vorgeworfen hat, dass Kompromisse, die man gefunden würde, innerhalb der Ampel wieder torpediert worden sind?

00:37:41: Ja.

00:37:41: Und jetzt machen die genau das gleiche.

00:37:42: Ja, aber das bleibt ja für die Ampel nicht für Sie.

00:37:44: Also, nachdem wir uns jetzt ein bisschen, also Kompromiss für die FDP, ich finde jetzt wird es ein bisschen Zeit für Fakten.

00:37:50: Wir hören jetzt.

00:37:51: Wir haben jetzt extrem viel für überfahrene arme Firmenerben gehört und wir hören jetzt Josef Rick, das ist ein multimillionär und Immobilienunternehmer aus Düsseldorf, der sich für eine höhere Erbschaftssteuer einsetzt und der erklärt nämlich jetzt mal sehr anschaulich, wie das eigentlich mit den Vererben und den Zahlen ist, weil wir haben ja bisher immer nur die ganze Zeit gehört, Erbschaftssteuer ist toxisch, leistungsfeindlich, die haben dann kein Geld mehr, die gehen pleite, das Substanz, Und der erklärt jetzt mal, wie das mit der Rendite läuft.

00:38:25: Wenn Sie zehn Prozent Rendite haben, und das ist ganz wenig, und die Hochvermögen haben alle ihr Kapital mit mehr als zehn Prozent angelegt, dann haben Sie, und die Zahlen müssen Sie nicht merken, und die Zuschauer, dann haben Sie in einer Generation nach dreißig Jahren, haben Sie ihr Vermögen versipzenfach.

00:38:42: Also Sie haben nicht das eins Komma siebenfache.

00:38:45: Sondern wenn sie zehn Millionen hatten, haben sie dann hundertsiebzig Millionen.

00:38:48: Wenn sie ne Milliarde hatten, haben sie siebzehn Milliarden nach dreißig Jahren, also wenn die nächste Generation kommt.

00:38:54: Und das muss man im Hinterkopf behalten, ohne dass sie was dafür tun müssen.

00:38:57: Denken Sie nie an die Leute, die arbeiten, wenn es um Reichtum geht.

00:39:03: Das hat er sehr schön gesagt, ja.

00:39:10: Und das ist natürlich jetzt auch der spannende Punkt.

00:39:12: Wenn man über das Vererben von Firmenvermögen spricht, dann ist eben der normale Zyklus circa dreißig Jahre.

00:39:18: Das heißt, das Vermögen ist in der Zeit extrem angewachsen.

00:39:21: Das ist ein kleiner Prozentsatz als Erbschaftssteuer, wäre zu leisten.

00:39:25: Und nun mal als Information, seventy-fünf Prozent aller Milliardäre in Deutschland haben ihr Vermögen geerbt.

00:39:35: Das ist so viel wie nirgends woanders.

00:39:37: Im Vergleich dazu, in Amerika haben gerade mal sieben zwanzig Prozent aller Milliardäre ihr Vermögen geerbt.

00:39:44: Das heißt, wir werden dauerhaft eigentlich mit falschen Informationen gefüttert und eine ist immer Erbschaftssteuer zerstört, Unternehmen ist leistungsfeindlich, die machen die Läden zu und gehen.

00:39:54: Aber wissen Sie eigentlich, was die größte staatliche Subvention in Deutschland ist?

00:40:02: In ihrem aktuellen Subventionsbericht schreibt die Bundesregierung.

00:40:06: Die größte Steuervergünstigung ist die Vergünstigung für Erwerber von Betrieben und Anteilen an Kapitalgesellschaften im Erb- oder Schenkungsfall.

00:40:14: Jahr für Jahr entgehen dem Staat auf diese Weise rund vier Komma fünf Milliarden Euro.

00:40:19: Das ist die größte Subvention, die wir in Deutschland betreiben.

00:40:22: Das ist die Subventionierung von Erbe.

00:40:24: In einem Land, wo die Bahn strecken, die Schulen, die Straßen, das Gesundheitssystem, die komplette Infrastruktur komplett marode ist, leisten wir uns den Luxus jedes Jahr vier Komma fünf Milliarden Euro zu verschenken, weil es sonst leistungsfeindlich wäre.

00:40:49: Und nirgendswo wird es Menschen, reichen Menschen so einfach gemacht, weniger oder gar keine Steuern zu zahlen.

00:40:55: Man kann die Erbschaftsteuer in Deutschland komplett umgehen.

00:40:58: Und damit Sie es auch einmal gehört haben, weil ich finde diesen Vorgang sehr spannend, hören wir jetzt einen kleinen Ausschnitt aus einer Monitor-Sendung der ARD.

00:41:06: Und da wird das Prinzip Familienstiftung einmal kurz erklärt.

00:41:12: Erben von Firmen, die über sechsundzwanzig Millionen Euro wert sind, müssten darauf eigentlich Erbschaftssteuer von bis zu dreißig Prozent bezahlen.

00:41:20: Eigentlich.

00:41:21: Denn wenn die Erben nachweisen, dass sie nicht genug Geld haben, fällt die komplette Erbschaftssteuer darauf weg.

00:41:27: Im Behörden Deutsch heißt das Verschonungsbedarfsprüfung.

00:41:31: Und gemeinsam mit einer Familienstiftung ist es das perfekte Steuerschlupfluch.

00:41:36: Die liegen bei Deutschlands Firmenerben gerade schwer im Trend.

00:41:40: Rund dreihundert neue waren es jeweils, zwei tausendzweiundzwanzig und dreiundzwanzig.

00:41:45: Mittlerweile ist jede zweite neu gegründete Stiftung eine Familienstiftung.

00:41:50: Allein zwei tausendzweiundzwanzig wurden über Familienstiftungen sechsundzwanzig Großvermögen übertragen, im Wert von sechs Komma drei Milliarden Euro.

00:41:59: Die durchschnittliche Steuer darauf, null Komma eins drei Prozent.

00:42:03: Verschonungsbedarfsprüfung.

00:42:06: Schreibe ich jetzt bei mir in die Einkommensteuererklärung mal rein.

00:42:11: Ich hab nichts, Freunde, ich hab nichts.

00:42:13: Hat der Döpfner auch so was gemacht?

00:42:15: Ja.

00:42:15: Matthias Döpfner, der hatte von der Friede Springer dieses Milliardenerbe bekommen, hat sich dann irgendwie quasi arm gerechnet und gesagt, ich hab nichts.

00:42:25: Und da haben die gesagt, ja, ist gut.

00:42:29: Und das Spannende ist, die Fakten sind so eindeutig.

00:42:33: Und ich sage dir, es wird wieder ... nichts passieren.

00:42:38: Und ich glaube eben, dass einer der Gründe zum Beispiel, warum Parteien wie die AfD oder auch der Frust bei Menschen so viel Zulauf haben, ist, weil genau an diesen Gerechtigkeitspunkten die Politik inzwischen und zwar parteiübergreifend systematisch versagt.

00:43:00: Sie kriegen es nicht hin.

00:43:04: Und ich würde mir Und ich finde jede Bürgergelddebatte richtig und okay, solange wir mit der gleichen Intensität und mit der gleichen Lautstärke und mit der gleichen Häufigkeit über das andere Ende der Kette sprechen.

00:43:36: Wenn du überlegst, wie wir uns jetzt im ganzen letzten Jahr und davor an den Bürgergeldempfängern abgearbeitet haben.

00:43:43: Und jetzt kommt die SPD zum neuen Jahr mit einem ganz zarten Vorschlag um die Ecke.

00:43:48: Macht sacht keine Prozense jetzt und es kommt das volle Rohr von der CDU CSU zurück.

00:43:54: Leistungsfeindlich, doxisch und auch hier.

00:43:58: der Kollege Söder saß hinten im Auto und hat auch noch mal einen rausgedrückt.

00:44:03: Die Abschaftsteuerpläne der SPD, die lehnen wir aus Bayern und von der CSU ab.

00:44:07: Die werden so nicht Realität werden, denn sie sind leistungsfeindlich.

00:44:12: Man stelle sich das vor, ein Unternehmen, das übergeben werden soll in die nächste Generation, muss dann, wenn diese Pläne Realität werden, quasi die Hälfte weg am gesamten Betriebsvermögen machen und Steuern bezahlen zu können.

00:44:24: Es wird erstens dazu, dass niemand mehr investiert, wird zweitens dazu, dass am Ende sogar ein Unternehmen pleitegehen kann, führt aber definitiv dazu, dass bevor das passiert, viele Unternehmen aus Deutschland abwandern.

00:44:36: Das ist völlig falsch.

00:44:38: Und wenn es heißt, eine solche Erbschaft sei leistungsfeindlich, dann gilt der Grundsatz.

00:44:43: Dann geht hier um Eigentum.

00:44:44: Wir müssen uns am Land Eigentum bis Erwirtschaften.

00:44:47: erarbeitet, würde auch schützen.

00:44:49: Und nicht nur immer alles Mögliche verteilen, an die, die selber nichts erwirtschaftet haben.

00:44:53: Deswegen werden wir diese Pläne ablehnen.

00:44:57: Sympathisch, oder?

00:45:00: Und ein Großteil davon war Fake News.

00:45:03: Es geht nicht um die Hälfte.

00:45:04: Es gibt überhaupt ... Das ist Fake-News.

00:45:07: Auch diese Abwanderung der Unternehmen, das wird immer wieder ins Feld geführt.

00:45:10: Da gibt es keine belastbare Studienlage, dass das passiert.

00:45:13: Es ist ja auch erst mal gar nicht so ... Viele Unternehmen können ja nicht einfach hier zusammenklappen.

00:45:20: Die Unternehmung ist so koffeig und zusammenötskig.

00:45:23: Das ist auch noch nicht wirklich passiert.

00:45:24: Aber wir merken uns, wir brauchen eine Erbschaftsteuer.

00:45:28: Ich möchte aber ein wenig heiter auch aus dem Thema rausgehen.

00:45:33: Und deswegen gibt's ja jetzt, hab ich mich mal umgeguckt, bei Steuerberatern, bei Steuerberatern für reiche Menschen.

00:45:42: Die filmen man auf Instagram, die machen da so ganz geile Videos.

00:45:47: Sind das, glaub ich, Finfluencer, sagt man so, glaub ich.

00:45:49: Ja, Finfluencer.

00:45:51: Und die haben richtig geile Vorschläge.

00:45:53: Der Nießbauch, der geht immer.

00:45:55: Ein probates Mittel in der ... Vermögens- und Unternehmensnachfolge, weil sie durch den Barwert des Niesbrauchs die Bemessungsgrundlage der Bereicherung beim Empfängern mindern.

00:46:06: Sie schaffen es also einen Vermögensgenstand oder einen Wirtschaftsgut, das eigentlich über den Freibeträgen liegt, durch den Barwert des Niesbrauchs darunter zu drücken und so im Ergebnis hoffentlich keine Abschaft- und Schengungssteuer zu zahlen.

00:46:22: Ich habe es nicht verstanden.

00:46:25: Es ist ... Der Niesbrauch ist der Niesbrauch.

00:46:32: Ist das der Nachbar vom Söder der Niesbrauch?

00:46:33: Nein, der Niesbrauch.

00:46:35: Der Niesbrauch.

00:46:36: Der Niesbrauch, das ist die alte Tradition in Bayern des gemeinsamen Niesens.

00:46:43: Ach so, nach dem Schnupfen ist der Niesbrauch.

00:46:45: Schnupfstabak und dann ... Der Niesbrauch.

00:46:47: So, und dann habe ich auf Instagram noch ein Steuerberater gefunden.

00:46:50: Den hätte ich gerne, weil der kann richtig geil rechnen.

00:46:53: Wie fair ist das deutsche Steuersystem wirklich?

00:46:56: Der multimillionär schenkt einhundert Millionen Euro bar seinem Sohn.

00:46:59: Dafür muss der Sohn dann dreißig Prozent, also dreißig Millionen Euro Erbschaftssteuer und Schenkungssteuer, an das Finanzamt überweisen.

00:47:06: Es bleiben nette nur noch siezig Euro übrig.

00:47:17: Zeit für eine kleine Werbebotschaft in eigener Sache.

00:47:21: Grundlos gute Laune ist und bleibt kostenlos.

00:47:25: Wer uns aber dennoch unterstützen möchte, kann bei Steady ein Abo abschließen und damit dabei helfen, dass dieser Podcast bis in alle Ewigkeit weiter existiert.

00:47:54: Manu über Kritik heißt unser nächster Teil, in dem wir nun uns ihnen zuwenden.

00:48:00: Den Zuschriften, die hier eingegangen sind.

00:48:02: Und es findet sich ein Thema durch verschiedene Zuschriften.

00:48:07: Ich habe drei, vier Einträge.

00:48:10: Ich finde die Toilette nicht.

00:48:12: Oh!

00:48:13: Ja, wir sind natürlich auch ein Dienstleistung-Podcast.

00:48:19: Das vielleicht jetzt auch nur mal ... An das Ebert-Bad.

00:48:22: vielleicht sollte man da noch irgendwie so leuchtende, wie heißt das im Flugzeug immer so, leuchtende Streifen im Boden machen.

00:48:28: Ja.

00:48:28: Wo man dann zur Not dahin fährt.

00:48:29: Also es scheint irgendwie ein Problem zu sein.

00:48:31: Oder Sie kommen einfach zu uns backstage.

00:48:32: Wir haben ein Klo.

00:48:34: Allerdings auch ein Wasserschaden hier im Ebert-Bad, ne?

00:48:37: Ich habe erst gedacht... Du selbst?

00:48:39: Ja, ich... Das tut mir leid.

00:48:42: Das tut mir leid.

00:48:42: Wasserschaden.

00:48:43: Als neue Metapher für Inkontinenten.

00:48:45: Ja.

00:48:49: Schatz, bringst du mir Tenamen für meinen Wasserschaden mit?

00:48:54: Nein, die haben hier hinten Backstage ein Wasserschand, da liegen ganz viele Rohre.

00:48:58: Das sah aus wie bei die Matrix.

00:49:00: Richtig.

00:49:01: Oder hier bei Stranger Things, egal.

00:49:04: Wir möchten uns ihren Eintring hier zuwenden.

00:49:06: Sie haben Fragen gestellt und Tobias Mann hat alle Antworten.

00:49:11: Simon fragt.

00:49:12: Die Frage finde ich schon an sich, ist das schon Statement genug?

00:49:15: Simon fragt, warum sparen?

00:49:20: Weil wir nicht genug Geld haben.

00:49:22: Ach so ... Was?

00:49:26: Oh, bitte!

00:49:28: Oh, bitte, darf ich dafür nicht!

00:49:29: Also, wenn du hier die schlechten Wortwitze mit der Schubkarre ankast, dann hab ich die Schaufel dabei.

00:49:36: Ja, warum überhaupt spannend?

00:49:38: Keine Ahnung.

00:49:39: Ich mein, es ist ja schon interessant, wie hartnickig der sich hält, oder?

00:49:44: Das ist unglaublich, aber ... Aber das ist ... Das sind fast schon so amerikanische Verhältnisse, das objektives Fehlverhalten fast schon karrierefördernd wirkt.

00:49:52: Ja.

00:49:54: Ja.

00:49:59: Weil du weißt ja, viele sagen, sparen wir unberechenbar.

00:50:03: Meine alte Regel, er ist total berechenbar.

00:50:05: Ich hab sogar die Formel, sechsmal Andy Scheuer.

00:50:07: Aber das ist ... Ja, also ... Andy Scheuer war dagegen echt ein Schnäppchen.

00:50:17: Als der Papa ... Der lag auf Ronys Rest der Lampe.

00:50:20: ... mit zwei Edition gemacht hat.

00:50:22: Es war schon ... Liebling, ich hab die Masken geschrumpft.

00:50:26: Dann kommt hier eine Frage, das scheint die Menschen auch zu beschäftigen, an Tobias, also konkret an mich.

00:50:31: Ja?

00:50:31: Wer ist dein Friseur?

00:50:33: Ja.

00:50:34: Ich glaube, ja.

00:50:35: Ich kann es Ihnen sagen.

00:50:37: Eine Heckenschere.

00:50:40: Nein, ich bin schon ... Gehst du für den Friseur?

00:50:42: Ja.

00:50:43: Was für eine Frage, natürlich.

00:50:44: Ich hab so, wie früher ... Ich finde, das sieht jetzt nicht unbedingt geschnitten aus.

00:50:49: Oder?

00:50:50: Ich hab bei dir immer so das Gefühl eher ... Gehst du davon aus, ich bin früher da, gab dort im Nachtsimmer in diesen Werbesendungen diesen Staubsaugeraufsatz, den man kaufen konnte.

00:51:00: Ich hatte auch kurz gedacht, du hast die ja oben so, dass das vielleicht mit einem Airfryer macht.

00:51:07: Das ist ne Frechheit.

00:51:08: Nein, weil vor allem, ich bin sehr zufrieden und ich sag ja immer, never touch a running Friesel.

00:51:14: Und ich bin, das muss ich jetzt mal sagen, schon länger mit meiner Friseurin zusammen als mit meiner Frau.

00:51:21: Nein, nein, das kam jetzt falsch über.

00:51:23: Nein, nein, ich nehme schon länger die Dienstleistung meiner Friseurin in Anspruch.

00:51:27: Das macht sich besser, das macht es nicht besser.

00:51:31: Dass du da auch noch für bezahlst.

00:51:38: Zurück ist dein neues Vorwärts.

00:51:43: Ich fass es nicht.

00:51:45: Hast du schon mal überlegt, die Haare zu färben, so ein bisschen schuldermäßig?

00:51:48: Nein.

00:51:50: Ich würde sagen, fast schon sexy, graufeier.

00:51:52: Ich hab die George Clooney-Tönung hab ich drin.

00:51:55: Ja.

00:51:58: Ich will jetzt George Clooney nicht zu nahe treten.

00:52:01: Nein, es wird immer grauer, aber ich bin ehrlich gesagt, wenn ich mich so in der männlichen Verwandtschaft umschaue, froh, dass noch was grau werden kann.

00:52:10: Wäre Botox für dich ein Thema?

00:52:12: In den Haaren.

00:52:15: Ich hab mich eh gewundert, warum die bei dir noch stehen.

00:52:19: Ist Botox für dich ein Thema?

00:52:21: Nein.

00:52:22: Wieso?

00:52:23: Sollte ich?

00:52:23: Was ist das für eine Frage?

00:52:25: Nein, ich finde, du hast ein... Was ist das, was sie für Botox anbieten?

00:52:28: Was ist das?

00:52:30: Nein, ich meine, das ist positiv.

00:52:31: Was ist denn los?

00:52:32: Ich meine, das ist positiv.

00:52:34: Wieso nicht in Düsseldorf?

00:52:35: Nein, ich... Was hatten das jetzt mit Düsseldorf?

00:52:38: Hast du mal auf der Kühle?

00:52:39: Mein Lieber Scholli, die gucken nicht alle an.

00:52:41: Wir sind so gut drauf, können uns aber nicht mehr zeigen.

00:52:45: Das ist wirklich der Hammer.

00:52:48: Und weißt du, auf der Kühe, da sind manche Leute so operiert, weißt du, woran du erkennst, dass die lachen, wenn an der Nase die Haut einreißt?

00:52:59: Ich dachte, wenn sie das Knie hebt.

00:53:00: Gut, ich ... So, jetzt haben wir aber grob Body-Shaming gemacht.

00:53:07: Aus diesen profanen Abgründen, der schön ist, ob Chirurgie wieder hinaufsteigen, in die Gipfel der Kunst.

00:53:14: John schrieb einen kleinen Haiku, hat er geschrieben.

00:53:18: Ich lese ihn vor.

00:53:19: Erbschaft fällt schwer.

00:53:21: Gold wandert mit stiller Last.

00:53:24: Staat hält seine Hand.

00:53:27: Fertig.

00:53:33: Das hat Oberhausen ein Startschreiber.

00:53:35: Wenn nicht, also ich würde das jetzt hier an der Stelle vor.

00:53:38: Das ist ganz toll.

00:53:39: Dann haben wir hier noch Bärbelbibernelle.

00:53:41: Ich weiß nicht, ob es der Mädchenname ist.

00:53:46: Also der Geburtsname Bärbelbibernelle schreibt.

00:53:50: Und das ist eine gute Frage, Philipp.

00:53:51: Eigentlich für dich, du bist der Spezialist, wenn Bibereltern bei ihren Biberkindern über den Niesbrauch im Bau wohnen bleiben, dürfen sie dann von den Kindern falsch etikettiert in Dosen verschickt werden.

00:54:07: Wo ist die Bärbel?

00:54:08: Wer hat's geschrieben?

00:54:11: Wer hat's geschrieben?

00:54:13: Ah!

00:54:14: Da ist die Bärbel.

00:54:17: So, dann haben wir noch eine... Hast du noch eine Frage?

00:54:18: Ja, ja, ja.

00:54:19: Ähm, und zwar... Der Andi hat geschrieben.

00:54:23: Ja.

00:54:24: Wie geht man mit dem ganzen negativen Scheiß, um mit den ganzen Nachrichten ohne zu verrückt zu werden?

00:54:30: Ja, Alkohol in rauen Mengen.

00:54:33: Und ich kann ganz deutlich dazu raten, machen Sie Podcast.

00:54:37: Also mir tut das immer gut, wenn ich mich mit dir, lieber Philipp, in einem katartischen Exzess den Unwegbarkeiten des Lebens hingeben kann.

00:54:47: Und ich hab deswegen angefangen zu saufen.

00:54:52: Bist du immer noch bei Limoncello?

00:54:54: Nee, nee, ich bin einen weitergezogen.

00:54:56: Weil da ist das jetzt?

00:54:57: Äh, ich hatte letztes Jahr irgendwann mal Limoncello-Allergie.

00:55:03: Wie äußert sich die Kopfschmerzen am nächsten Morgen?

00:55:05: Ich hab's gesehen, nur hab Kopfschmerzen gekriegt.

00:55:08: Äh, nee, gerade, äh, gerade finde ich rum ganz toll.

00:55:13: Wie rum?

00:55:14: Ach, rum!

00:55:15: Andersrum.

00:55:16: Bacardi rum.

00:55:17: Nein, nicht Bacardi rum.

00:55:19: Es ist so richtig, so krass, so ... so schwer.

00:55:23: Ja, so wie ... Bist du ... Bist du Pirat jetzt oder was?

00:55:26: Bist du Angst vor Scorput?

00:55:29: Hast du das noch nicht an meinen Rastas erkannt, dass ich so langsam den Johnny Depp hier mache?

00:55:33: Ja.

00:55:34: Wie J.D.

00:55:34: Vance, der hat ja übrigens das Original Johnny Depp Makeup immer drauf.

00:55:37: Ja.

00:55:38: Vielleicht... Achtung, der hat so wirklich, ja, ich warte nur drauf, dass er den nix holt oder so was hat.

00:55:46: Und jetzt kommen wir vielleicht nochmal an eine Ernstzufrage von Sebastian.

00:55:50: Ja.

00:55:52: Wie kann eurer Meinung nach eine systemische Lösung aussehen, damit wirklich wieder Politik für die Menschen und nicht für die Reichen gemacht wird?

00:56:00: Das ist eine saugute Frage.

00:56:04: Ich bin total gespannt für die Pferze.

00:56:07: Naja, gut.

00:56:08: Letztlich haben wir ja das unter vielen fehlerhaften Systemen, haben wir mit der Demokratie natürlich das bestmögliche System dafür.

00:56:17: Aber ich habe das Gefühl, das finde ich, sieht man auch so ein bisschen bei dieser Erbschaftsdebatte.

00:56:21: Ich gucke mir ja mittlerweile Kommentarspalten im Internet nur noch aus künstlerischen Gründen an.

00:56:25: Und du siehst ja, dass dann die Emotionen der Menschen sich in diesen direkten Rheinschreiben in die Kommentarspalten äußert.

00:56:32: Und du hast ganz viele Leute, die sich bei dieser Erbschaftsdebatte so äußern, nee, Finger weg von diesen.

00:56:37: was soll das denn?

00:56:39: Und wenn du dann so, ich hab die Statistik jetzt nicht komplett im Kopf, aber fast die Hälfte der Menschen in Deutschland erbt gar nicht.

00:56:45: Richtig.

00:56:46: Das heißt, also es betrifft im Prinzip die Hälfte der Menschen gar nicht.

00:56:49: Und trotzdem bekommen natürlich auch immer wieder Parteien Stimmen, die an diesem Zustand eigentlich gar nichts ändern wollen.

00:56:56: Ja, aber... Das ist ein Problem.

00:56:59: Das heißt, also demokratisch gesehen müsste man vielleicht ein bisschen mehr reflektieren bei der... Bei der Wahl, einfach mal gucken, wo liegen die konstruktiven Antworten auf die drängendsten Fragen, die die Menschen haben?

00:57:10: Die systemische Frage ist eigentlich gar nicht so schwer zu beantworten, weil letztendlich die politischen Angebote, die politischen Antworten sind da.

00:57:23: Es liegt letztendlich an den Bürgern und da befürchte ich fast, dass diesen Zustand, den wir haben, noch ein paar Jahre dauern wird, weil ich glaube, dass dieses Bewusstsein, dass die Leute merken, dass sie von denen, die ihnen gerade diese absolute Freiheit und die das Richtige versprechen, dass das ein paar Jahre dauern wird, bis sie kapieren, dass sie leider ein weiteres Mal wahrscheinlich verarscht worden sind.

00:57:52: Also in Amerika kippt es ja jetzt so langsam an eins, einigen Zartenstellen auch.

00:57:58: Deswegen glaube ich, ist die Die politischen Antworten sind da, was wir jetzt gerade tun müssen, ist ruhig bleiben, stabil bleiben und ruhigen Schrittes immer weiter mit klarem Blick und klare Ansagen nach vorne weitergehen und den Rest wird die Geschichte zeigen.

00:58:21: War das eine Antwort?

00:58:25: Und jetzt zu guter Letzt hat Anonym jemand geschrieben und zu Recht Anonym, denn er macht so ein bisschen Andeutungen.

00:58:35: Er schreibt schon mal überlegt, wo die Panzerknacker herkommen.

00:58:39: Vielleicht ist Oberhausen jetzt gar nicht mehr die armste Stadt in NRW.

00:58:53: Jetzt habe ich ein wenig Fläche hier, die ich natürlich gerne mit dir teile.

00:58:57: Ich nehme dich jetzt mit auf eine Reise.

00:58:59: Wir gehen jetzt erst mal, bevor wir so richtig einsteigen, ganz zwanglos in die USA.

00:59:04: Und ich möchte Sie alle jetzt gerne begrüßen.

00:59:06: Und zwar möchte ich Sie begrüßen, so wie Trump das machen würde.

00:59:19: Das war Originalton Donald Trump.

00:59:22: Da hat er Stil sicher den krebskranken Joe Biden nachgeäfft.

00:59:26: Das klingt für mich eher nach einem Wasserschaden.

00:59:29: Da sieht man auch, dass die Würde in diesem Amt nicht mehr vorhanden ist.

00:59:34: Aber vielleicht misinterpretieren wir Trump.

00:59:38: Weil seine Sprache ist ja schon sehr lautmalerisch.

00:59:42: Und das lautmalerische ist ja auch eine Kunstform an sich.

00:59:45: Zum Beispiel hat man Trump jüngst gehört, wie er das hier machte?

01:00:00: Ja, das finde ich auch.

01:00:02: Da hat er sich über Transgender-Atleten lustig gemacht und mit gleicher Würde und staatstragendem Verhalten ist Donald Trump natürlich auch auf dem internationalen Paket unterwegs.

01:00:11: Er hat sich zu Grönland geäußert und sagte... Er sagt, wir können uns auf die leichte Art machen.

01:00:24: Oder wir können uns auf die harte Art machen.

01:00:27: Und das hat mich an was erinnert.

01:00:29: Ich mache ihm ein Angebot, dass er nicht ablehnen kann.

01:00:35: Und er geht mit einem fingerspitzen Gefühl auch mit den ganzen Beteiligten um.

01:00:38: Ja, dafür ist er bekannt.

01:00:39: Und so hat er sich jetzt auch geäußert.

01:00:41: Und so wurde angesprochen von Journalisten, dass der grönländische Premier Jens Frederick Nielsen gesagt hätte, dass sein Volk ... sich für Dänemark entscheiden würde statt für die USA.

01:00:54: Und da hat Trump eine diplomatische Antwort gefunden.

01:00:57: Und zwar sagte er... Also, ist euer Problem?

01:01:11: Also, ich kenne den Typ nicht.

01:01:13: Aber es wird ein Problem für ihn werden.

01:01:15: Und auch das hat mich ein bisschen an was erinnert, von früher.

01:01:19: Ich kenne sie nicht.

01:01:19: Auch Claudia.

01:01:21: Die waren nie in Paris, die kennen wir nicht.

01:01:27: Das ist aber auch gemein.

01:01:29: Carl Lager fällt mit Donald Trump.

01:01:33: Die Aussage ist ja so büßig.

01:01:36: Und Trump hat durchscheinen lassen.

01:01:40: Interessiert ihr nicht so richtig?

01:01:42: Aber es ist nicht so, dass er grenzenlos seine Macht ausüben möchte.

01:01:46: Er wurde gefragt, wo er Grenzen seines Handelns zieht.

01:01:49: Und da sagte Trump folgendes ... Also das Einzige, was ihn stoppen kann, ist sein eigener Moral und sein eigener Geist.

01:02:08: Ja, und da er nach beides nicht hat, ist er unstoppable.

01:02:12: Ja, so ein bisschen wie wenn Hannibal Lekter sagt, ich verlass mich auf meinen Geschmack.

01:02:22: Aber du raust da jetzt gerade immer so durch.

01:02:27: Alleine diese Aussage, da gibt es noch irgendwas, was sie stoppen kann.

01:02:32: Gibt es noch irgendwas, an dem sie, ja, meine eigene Moral.

01:02:35: Und das sollte uns zu denken geben.

01:02:37: Das ist ja im Prinzip diese ganze Nachricht, die auch gesendet wird.

01:02:40: Weil, natürlich, werde ich auch immer wieder geworden, man beschäftigt sich so sehr mit dem, was da passiert in den USA.

01:02:45: Na ja, was da passiert, hat Auswirkungen.

01:02:47: Das wird genau beäugt.

01:02:49: Gerade von den Rechten in Europa.

01:02:51: Was funktioniert da?

01:02:52: Wie sind die Mechanismen, die da laufen?

01:02:54: Das heißt, der Trumpismus, weil er so gut funktioniert.

01:02:58: Aber warum funktioniert er denn gut?

01:03:00: Weil er durchzieht.

01:03:01: Und weil alle natürlich auch den Büggling machen.

01:03:04: Das heißt, ja, alle ... Meinen ja, sie müssen Trump schmeicheln.

01:03:08: Das ist ja auch der größte Fehler überhaupt.

01:03:10: Ja, wenn du siehst, auch wenn die dann diese ganzen Treffen haben, wo sie alle ankommen, haben irgendwelches gedönst, aber es ist eben über den heiligen drei Königen mittlerweile.

01:03:17: Also, wenn er so etwas bringt, bring sie was mit, irgendwie was für Gold, weil er ja Gold mag und es muss was Spezielles sein.

01:03:23: Oh, Herr Trump hier, bitte Mundgeblase von unserem Erzbischof.

01:03:27: Und nur für sie, schau sich das mal an.

01:03:35: Na ja, aber meine Theorie ist ja, wenn die Welt sich lange genug auf einen psychisch kranken Menschen einstellt, wird die ganze Welt psychisch krank.

01:03:46: Deswegen verstehe ich zum Beispiel auch nicht, warum bei dieser ganzen Zolldebatte die EU viel knallhärter Aufträge.

01:03:53: Wir haben es doch wunderbar gesehen damals mit China.

01:03:57: Trump hat gesagt, ich mach hundert Prozent.

01:03:58: Dann haben die Chinesen gesagt, machen wir hundert und zwanzig.

01:04:01: Dann haben die Chinesen gesagt, nee, mehr als hundert und vierzig.

01:04:05: Machen wir nicht, weil danach hofft sowieso keiner mehr, da das drei Wochen gedauert hat.

01:04:09: Und da war nix mehr.

01:04:10: Man hätte jetzt einfach mal in der EU sagen müssen, wisst ihr was?

01:04:12: Wir machen zweitausend Prozent auf allen amerikanischen Whisky, der ins Land kommt.

01:04:17: Wir machen zweitausend Prozent, einfach ... Das sagst du aber auch nur ... Einfach mal irgendwelche, weil ich gerade rumtrink.

01:04:24: Weil du gerade rumtrinkst.

01:04:29: Ja, so bist du ledig.

01:04:30: Nein, aber das sind ja so ihre Zahlen, die er da in den Raum schmeißt und sie versuchen permanent zu antizipieren, was in meinen Augen definitiv ein menschlich verwahrloster psychisch kranker Typ in die Welt gehöbelt.

01:04:45: Und das ist nicht zu antizipieren, wir werden es nie auffangen können, sondern eigentlich ist es das Warnzeichen für Demokratien.

01:04:54: auf der ganzen Welt, ich meine diese ganze Nummer, mit der Entführung von Maduro.

01:05:00: Jetzt kann man sagen, der Maduro war vollhonkt, der hat da Scheiße gebaut, ja, aber was ist das denn jetzt für eine völkerrechtliche Einordnung?

01:05:08: Schlimm, der war schlimm.

01:05:10: Was ist das denn für ein Völkerrecht?

01:05:11: Wie schlimm war er denn?

01:05:12: Putin schlimm, Hitler schlimm, King-Yong-unschlimm und ab wann... In der nach oben offenen Schlimmskala.

01:05:18: Und wann ist was schlimm?

01:05:22: Ist Korruptionsvorwürfe bei Nettern?

01:05:24: Jao, ist das schon schlimm?

01:05:25: Muss man den holen?

01:05:27: Also das macht ja alles überhaupt keinen Sinn mehr.

01:05:30: Und umso mehr ärgert mich das, dass so jemand wie Merz, der zu jedem Scheiß einen klaren Spruch hat, da so dermaßen den kleinen... macht und nicht einmal ein klares Wort rauspringt.

01:05:54: Klares Wort ist ein gutes Stichwort.

01:05:56: Man muss sich mit dem Personal beschäftigen.

01:05:58: Das macht unter Umständen unter Hoffnung.

01:06:01: Weil er sich nicht die Kompetenzen reingeholt hat.

01:06:06: J.D.

01:06:06: Vance sagte ja mal wörtlich, unser Hauptfeind sind die Professoren.

01:06:12: Das merkt man hier und da.

01:06:14: Aber Bildung wird ja in den USA auch groß geschrieben, weil es gibt ja die Bildungsministerin Linda McMahen.

01:06:21: Und ich möchte, bevor ich... Wie heißt die?

01:06:23: ...McMahen.

01:06:24: Linda McMahen.

01:06:25: Da kann man sich auch gut bei Reusbanden.

01:06:26: Linda McMahen.

01:06:28: Und Linda McMahen, die kommt also vom Wrestling.

01:06:32: Sie ringt also mit jedem... Das war so ein schöner Nebensatz.

01:06:35: Also die kommt vom Wrestling natürlich.

01:06:37: Sie ringt mit jedem Satz.

01:06:39: Absolut.

01:06:39: Und... Sie hat sich geäußert zu einer neuen Technologie.

01:06:45: Und hören Sie es mal an, ich klär es hinterher auf.

01:06:47: Das ist Linda McMillan.

01:07:01: Sie hat gesagt, A-One-Teaching.

01:07:13: Was sie meinte, was hinterher rauskam, war AI.

01:07:20: Aber man muss es positiv sehen, sie kennt römische Zahlen.

01:07:23: Ja, und das war jetzt auch wieder von Trump alles in Großbuchstaben geschrieben.

01:07:29: Und sie kam Formel eins, A-One.

01:07:32: Ja, so wird's wahrscheinlich gewesen sein und vermutlich geben sie eh nicht wie der Steuerberater vorhin auf siebzig Euro die übrig bleiben von ihm.

01:07:40: Also wir sehen, es ist ein System, wo viele seltsame Menschen sehr große Macht ausüben.

01:07:47: Und jetzt nochmal die Frage, was hat er mit uns zu tun?

01:07:49: In den USA haben wir eine extrem polarisierte Gesellschaft, polarisierter als hier.

01:07:54: Zwei Drittel der Menschen dort, wenn ich es richtig gelesen habe, informieren sich überwiegend über Social Media, über Politik.

01:07:59: Das heißt, in unseren algorithmisierten Zeiten, wo das Das Auffällige, das Laute, auch das Negative so befördert wird vom Algorithmus, das macht was mit den Menschen.

01:08:13: Das positive fällt hinten runter, die Komplexität der Welt fällt hinten runter.

01:08:17: Und hier spüren wir es ja auch schon.

01:08:19: Instagramisierung der Politik, Verticktokkung von Inhalten.

01:08:22: Und das Problem ist, dass dadurch, dass von den großen Brettern, die wir heute bohren, oft nur Spanplatten übrig bleiben.

01:08:34: Ja, Freunde!

01:08:40: Ja, mein Freund Philipp.

01:08:42: Tja, deutscher Kleinkunstpreis.

01:08:51: Und jetzt haben wir natürlich auch das Phänomen, dass es eine Rückkopplung gibt zwischen Social Media und der Politik und Politik und Social Media.

01:08:57: Das heißt, es ist ein System, das schwingt sich gegenseitig auf.

01:09:00: Das Ungehobelte, das Laute wird immer lauter und immer ungehobelter.

01:09:05: Im Volksmann schon seit Jahren, was in den USA passiert, kommt irgendwann auch bei uns.

01:09:11: Wir nehmen uns vor dem Hintergrund dessen, was wir gehört haben.

01:09:14: Mal der Causa Daniel Günther.

01:09:17: Ich weiß nicht, ob Sie's mitbekommen haben, es war kaum in den Medien.

01:09:22: Daniel Günther, der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein.

01:09:24: Will die Meinungsfreiheit verbieten?

01:09:26: Jetzt sei nicht so schnell wieder.

01:09:28: Bilanz war hier, zunächst mal, bevor das alles losging.

01:09:32: Hast du gesehen die Sendung?

01:09:33: Selbstverständlich.

01:09:34: Ich habe ein Abo.

01:09:36: Wie?

01:09:37: Kann man das auch abonnieren?

01:09:38: Natürlich musst du.

01:09:39: Ich muss Lanz immer gucken.

01:09:41: Du musst dich gucken.

01:09:42: Ja.

01:09:44: Wenn es dann quasi still in der Wohnung ist, ist es die Stunde, wo ich den Fernseher anschreien kann.

01:09:51: Und wen schreist du da an?

01:09:52: Alle.

01:09:53: Alle, die da sitzen, ist mir egal.

01:09:55: Auf jeden Fall saß Daniel Günther dort und hat sich ein bisschen von dem lanschen Stream of Consciousness mitreißen lassen.

01:10:02: Und es sollte zunächst gehen um Grönland, also die ganze Grönland-Debatte.

01:10:06: Und das Gespräch wechselte dann irgendwann auf das Thema Social Media.

01:10:10: Dass alles so laut wird.

01:10:12: Und da fragte Lanz den Daniel Günther, ob er es für sinnvoll hielte, dass es hier in Deutschland das australische Modell gibt.

01:10:20: Kurz erklärt, in Australien ist Social Media für Menschen unter sechzehn verboten worden.

01:10:26: Worauf Günther sagte, da fände er gut, da kann man jetzt so zu stehen oder so zu stehen.

01:10:32: Ich bin ja für Social Media verboten, nur für bayerische Ministerpräsidenten.

01:10:37: Du willst jetzt wieder ganz schnell durch die Tür.

01:10:39: Jetzt sagst du mir doch mal, bist du für ein Social-Media-Verbot, für Kids unter sechzehn Jahren?

01:10:46: Jetzt gebe ich wieder eine Antwort, die dir nicht gefällt.

01:10:48: Ja, eben.

01:10:48: Ich bin hin und her gerissen.

01:10:50: Ach komm!

01:10:51: Weil.

01:10:51: zum einen ist es ja so, dass Verbote, das kann ich aus eigener Erfahrung aus meiner Jugend sagen.

01:10:57: Nichts das richtige Mittel sind, um wirklich abzuschrecken, sondern manches wird noch... Als wir früher Kinder waren, ich durfte bis ich zwölf war, durfte ich Freitas nach dem Baden dick und doof gucken.

01:11:09: Ja, und was hab ich gemacht?

01:11:10: Ich bin zu Freunden, wo es den Eltern scheißegal war.

01:11:13: Und da haben wir dann ein Zombie-Hemanklockenseil geguckt mit zwölf.

01:11:16: Du wandert ja.

01:11:17: Also wir haben doch nicht mit vierzehn, fünfzehn, siebzehn Stunden am Tag vom Fernseher gesessen.

01:11:23: Ja natürlich nicht, aber setz es doch mal durch.

01:11:25: Letztlich gibt es auch technische Ürden dabei.

01:11:28: Jetzt schreiben wir uns schon wieder an, wie auf Social Media.

01:11:31: Nein, aber ich verstehe die Problematik nicht, warum man nicht sagen kann.

01:11:38: Verbot bedeutet ja nicht, dass die Eltern zusammen mit dem Kind zu Hause auf dem Handy gucken können.

01:11:44: Betreutes Surfen.

01:11:46: Von mir aus.

01:11:46: Es bedeutet nur, dass die Kinder eben keinen eigenen Zugang und keinen Kanal haben.

01:11:51: Und ich halte das für eine ganz intelligente Idee, wenn man so ... Ich hab mit Vierzehnern mit Lego gespielt und du siehst was aus mir geworden ist.

01:12:00: Ja, eben!

01:12:02: Ja, ich ... Ganz ehrlich, ich finde... Ich bin total dafür.

01:12:05: Vom Gefühl her.

01:12:07: Ich hab ja nun auch einen Sohn in dem... Ich finde Social Media-Verbot bis sechzehn.

01:12:14: Und dann wieder ab fünf.

01:12:20: Jetzt hast du wieder ganz viel.

01:12:21: Ja, weil da wird's nach hinten auch wieder eng.

01:12:23: Da gibt's eigentlich so ab fünfundfünfzig, gibt's nur noch zwei Social-Media-Ereignisse.

01:12:29: Das sind entweder neue Rezepte mit dem Airfryer oder ein entlaufender Hund.

01:12:33: Das sind die beiden Sachen, die du bei Facebook dann noch findest ab fünfundfünfzig.

01:12:36: Ich distanziere mich in aller Deutlichkeit von der Aussage, die Philipp Simon eben gemacht hat und glaube, dass auch Menschen über fünfundfünftig oft noch sehr, sehr gut im Stande sind, sich mit Social-Media aushalten.

01:12:45: Ich bitte dich, wir sind in fünf Jahren, sind wir beide auf?

01:12:49: Ich finde, mit fünftwünftig sollte mir definitiv jemand das Handy wegnehmen.

01:12:53: Ich nicht.

01:12:53: Ich habe mich entschieden, fünftwünftig zu bleiben.

01:12:56: Vor fünfzehn Jahren.

01:12:58: Und ich möchte jetzt aber nun... Sag's deiner Frisur auf.

01:13:06: Was ist denn hier los?

01:13:06: Sie lachen dadurch.

01:13:08: Noch mal, Social Media-Verbot, ich finde, ich kann das verstehen.

01:13:10: Ich bin hin und her, teilweise sage ich, gibt es Tage, wo ich sage auf jeden Fall, dann gibt es wieder Tage, wo ich sage, man muss einen vernünftigen Umgang damit vermitteln, man muss vielleicht auch selber, wenn man irgendwie in erziehender Funktion tätig ist, auch ein bisschen vorleben, einen gesunden Umgang, dann merke ich wieder mehr selber, keine gute Idee.

01:13:26: Also... Aber dann möchte ich jetzt einmal den Publikum, weil das würde mich jetzt wirklich interessieren.

01:13:32: Ja, dann machen wir mal.

01:13:33: Einmal per Applaus, wer gegen ein Social Media-Verbot für Untersechzehnjährige ist.

01:13:43: Sehn, fünfzehn, zwanzig.

01:13:45: Wer ist für ein Verbot?

01:13:53: Ja, Sie haben natürlich völlig recht, das muss her.

01:13:56: Und wer bin ich, mich gegen die Demokratie zu stemmen?

01:14:08: Nein, aber jetzt lassen Sie uns wieder Daniel Günder zuwenden, weil es sind verkürzte Aussagen natürlich aufgetaucht und zugegebenermaßen, das schiebe ich vorweg, es war keine verbale Glanzstunde.

01:14:20: Also man hat gemerkt, keine Glanzstunde.

01:14:25: Doch, es war eine Glanzstunde, aber keine Glanzstunde, weil Daniel Günder sich dann, hast du gemerkt, in dem Bereich bewegt hat, über Diener noch nicht so häufig öffentlich gesprochen hat.

01:14:32: So.

01:14:33: Und dann sagte Günther aber, und man muss sich das genauer anhören, erst mal dat hier.

01:14:39: Wenn wir unsere Kinder und Jugendlichen nicht dagegen schützen, wird wir nicht selbst auch verstehen.

01:14:44: Ich meine, drei Prozent der Deutschen haben Vertrauen zu sozialen Medien.

01:14:49: Und gucken wir uns doch mal an, wieviel wir soziale Medien konsumieren.

01:14:53: Umgekehrt in Amerika, zwei Drittel der Amerikaner beziehen ihre Informationen vor allen Dingen aus sozialen Medien.

01:14:58: Ja, es ist das andere bei uns auch so.

01:15:01: Wenn man sich die Bundesdachsitzen selbst abgeordnet in unserer Fraktion, die gucken sich so ein Quatsch an und auch merken auch nicht, dass bestimmte Medien auch auch darauf einsteigen.

01:15:10: Ich meine, da sind ja mittlerweile auch Medien... Was meinen Sie damit?

01:15:14: Ich meine, viele Medien orientieren sich ja mittlerweile auch an diesen ganzen sozialen Medien, indem sie selbst politische Agitationen betreiben und ja nicht mehr Journalismus machen.

01:15:25: Und wenn wir uns nicht mal davon frei überlegen, sagen Sie jetzt mal deutlich.

01:15:29: Na ja, ich meine, machen wir uns doch nichts vor, aber diese ganzen, als es in einer großen Koalition, muss man ja ein bisschen vorsichtig sein, wenn die in eine Schieflage gekommen sind öffentlich, hatte das immer was damit zu tun, dass sich Politik auch davon beeinflussen lässt, wie bestimmte Medien auch versuchen, ihre eigenen Koalition zu... Sie denken, die Samoanlös-Gerstdorf?

01:15:51: Ja, wo sie das Gerstdorf zum Beispiel.

01:15:53: Ich meine, wer hat denn dagegen geschossen, Nios und solche Portale?

01:15:56: Und es gibt Abgeordnete meinheit... Union, die solche Portale lesen, die sowas teilweise auch weiterschicken, die sowas in WhatsApp-Gruppen verteilen.

01:16:06: Und ich glaube, wir müssen viel, viel mehr aufwachen, dass das unsere Gegner und auch die Feine von Demokratie sind.

01:16:13: Und wenn wir uns nicht zusammenreißen und zivilgesellschaftliche Organisationen auch mit uns mit Diensten zusammenschließen, um uns gegen solche Exzesse auch zu wehren, dann werden wir unsere Demokratie in Deutschland in den nächsten zehn Jahren nicht wieder erkennen.

01:16:28: Das war jetzt viel.

01:16:30: Aber es ist wichtig, einmal den Kontext zu hören, auch wir eben auch News eingeordnet haben.

01:16:37: News hatte eingeordnet, hat auch sich deutlich positioniert.

01:16:41: hat von seiner Meinungsfreiheit Gebrauch gemacht, hat gesagt, dass er es bedenklich findet.

01:16:45: Und Günther sagt ja nicht jetzt hier, das muss alles verboten werden, sondern es ist alles in diesem Kontext.

01:16:50: Es geht um Social-Media-Verbot für unter-sechzehnjährige.

01:16:53: Und da muss man regulieren, weil die gucken sich das dann an, sind dem Ungeschützt ausgesetzt, sind im Prinzip noch keine Erwachsenen und die müssen da rangeführt und vielleicht geschützt werden.

01:17:02: Also er redet sehr viel.

01:17:04: Und jetzt kommt die entscheidende Stelle, die dann auch immer wieder geteilt worden ist.

01:17:09: Und da Frage Glanz Nummer nach.

01:17:13: Also, was Sie jetzt gerade sagen ist im Grunde, wir müssen das regulieren, wir müssen das dazwals zensieren und im extremen Fall sogar verbieten.

01:17:21: Ja, darüber reden wir.

01:17:23: Wir reden da drüber, also Social Media darf bis sechzehnjährigen nicht mehr zugänglich gemacht werden.

01:17:32: Und da brauchen wir eine Zusammenarbeit und Unterstützung auch mit diesem Unternehmen ähnlich wie Australien, das gemacht hat, um unsere Jugend zu schützen.

01:17:41: Vor Desinformation, vor sexuellen Übergriffen, davor... Was ist mit dem Rest?

01:17:47: Wenn Sie sagen, da gibt es dann... Sie sagen, da gibt es Portale, die agitieren, die berichten dann Dinge, die dann Kampagne sind und mit Journalismus nichts mehr zu tun haben.

01:17:58: Sie haben das gerade ausgedrückt.

01:17:59: Wir würden die sagen, Entschuldigung, das ist Meinungsfreiheit.

01:18:02: Das ist auch von der Meinungsfreiheit gedeckt.

01:18:03: An welchem Punkt greifen wir dann ein?

01:18:06: In so etwas Wichtiges und Wertvolles wie Meinungsfreiheit?

01:18:10: Aber ich habe ja gesagt, es ist nicht nur Aufgabe von Politikdemokratie zu schützen.

01:18:15: Unser Hauptaufgabe.

01:18:16: Aber ich finde, alle zivilen Organisationen müssen auch sich zu Demokratie bekennen.

01:18:24: Und ich glaube auch, dass es innerhalb der Medien auch mal eine Diskussion dafür übergeben muss, welche Qualitätskriterien müssen Medien eigentlich auch erfüllen.

01:18:34: Denn natürlich ist es so, wir haben ja bei uns zu Glück Pressefreiheit, Meinungsfreiheit in unserem Land.

01:18:40: Aber wenn man eine solche Einflussnahme hat wie Medien, dann muss man eben auch bestimmte Qualitätskriterien auch einhalten.

01:18:51: Deswegen hab ich's immer laufen lassen.

01:18:53: Es war viel, was er gesagt hat, und ist dann anschließend verdichtet worden.

01:18:57: Aber er hat hier am Anfang auch ganz klar gesagt, nicht die Politik, sondern zivile Organisationen, die Medien selber müssen diskutieren.

01:19:06: Und jetzt kommt Kollege Julian Reichelt ins Spiel.

01:19:11: Vom Portal News.

01:19:13: Kannst du was zu News sagen?

01:19:15: Frank Gott hat ... hat das finanziert den Laden.

01:19:19: und Julian Reichelt arbeitet daran, diese Demokratie zu zerstören, indem er jeden Tag aus jedem Poops versucht, eine gigantische Furzwolke zu machen.

01:19:32: Das ist jetzt erstmal eine These von dir.

01:19:34: Dann hören wir uns doch jetzt mal an, was Julian Reichelt, Sie haben es alle gehört eben, was Daniel Günther gesagt hat, was Julian Reichelt da offenbar gehört hat.

01:19:43: Daniel Günther wirbt dafür, dass Menschen in diesem Land nicht mehr ihre Meinung auf Social Media sagen dürfen.

01:19:49: Das ist das Deutschland, das Daniel Günther will.

01:19:52: Und Daniel Günther, das steckt da ja auch mit drin, hat ja einen Lösungsansatz für uns.

01:19:58: Daniel Günther leitet daraus ab, dass man die Zivilgesellschaft, also die NGOs, weiter mit Steuergeld finanzieren soll, dass man den Schulterschluss mit dem linken NGO-Milieu wagen und jetzt vorantreiben sollte.

01:20:12: Also CDU von fifty-fünfundfünfzig Fragen an den NGO-Komplex im Wahlkampf hinzu.

01:20:18: Wir müssen jetzt die Reihen mit dem linken, links-radikalen und teilweise militant linken NGO-Komplex mit der steuerfinanzierten Antifa schließen, um gegen die Feinde der Demokratie, womit er die freien, unbequemen, unliebsamen Furchtlosen, wir haben keine Angst, Daniel Günther.

01:20:35: Medien meint, um gegen die dann gemeinsam vorzugehen.

01:20:39: Das ist nichts anderes als Stasi, SED, Sozialismus-Gedanken gut.

01:20:46: Das ist nichts anderes als eine Kriegserklärung an die freien Medien.

01:20:49: Ich sage es noch einmal, Spiegelaffäre des XXI.

01:20:53: Daniel Günther hat in politischer Verantwortung, rein gar nichts zu suchen.

01:20:57: Daniel Günther ist ein gefährlicher Mann.

01:21:03: Ja.

01:21:05: Was meine Vermutung ist, dass die TÜV-Plakette auf der Stirn vom Reichel nicht mehr aktuell ist.

01:21:12: Ich glaube, die ist abgelaufen.

01:21:19: Schon mal vor einiger Zeit so eine krasse Verzerrung gemacht.

01:21:22: Und das war mit Dunja Hayali bei dem Atemtat auf Charlie Kirk, wo er angefangen hat zu sagen, was sie gedacht hat.

01:21:30: Wo er gesagt hat, sie hat sich darüber gefreut, dass er erschossen worden ist und so.

01:21:34: Er hat die Gedanken interpretiert von Dunja Hayali.

01:21:37: Das können Sie nachhören.

01:21:38: Bei uns war auch eine Sendung, die sehr schwer zu ertragen war.

01:21:41: Also ja, Julian Reichel, das, was er gerade erzählt, ist das beste Argument dafür, dass es innerhalb der Medien eine breite Diskussion darüber geben sollte, welche Standards man sich setzt.

01:21:56: Und die Standards, ja.

01:21:58: Und zwar nicht als Gesetz oder so, sondern als Diskussion.

01:22:01: Selbstkontrolle, freiwilliges, aber es gibt ja schon.

01:22:03: Gibt ja deine Pressekodex und es gibt ja den Rügen auch vom Presserat.

01:22:07: Es gibt ja da schon viele Maßnahmen.

01:22:09: Das wurde dann ja auch direkt anschließend gesagt.

01:22:11: Jetzt wenden wir uns noch mal ganz kurz News zu.

01:22:15: Wer noch nie damit konfrontiert war, Sie sind ein glücklicher Mensch.

01:22:18: Übrigens, Reichelt nennt sich selber Stimme der Mehrheit.

01:22:24: Das heißt, da musst du schon echt viele Stimmen im Kopf haben.

01:22:30: Das ist schon eine sehr ordentliche Persönlichkeitsspaltung.

01:22:34: Und die Qualitätsstandards von News drücken sich natürlich auch im Personal aus.

01:22:41: Und ich werde ganz oft, wie es dir geht, morgens beim Bäcker gefragt von Menschen, was macht eigentlich Waldemar Hartmann?

01:22:49: Ganz ständig, ich freu mich hier.

01:22:51: Waldemar Hartmann, die Älterin, wenn ich erinnere, Ex-Sport-Moderator, ist heute Speerspitze des politischen Kommentars auf News, hockt da jeden Tag und zieht auch aus dieser Günter-Debatte seine Lehren.

01:23:05: Und da sieht man, Waldemar Hartmann ist am Puls des politischen Dialogs.

01:23:10: Was mir aufgefallen ist, wenn es nach dem Genossen Günter geht, bin ich ein rechter Influencer.

01:23:17: Besicherheit.

01:23:19: Ja, also die Definition von ... Und dann bin ich, wenn ich dem glauben darf, ein direktes Anschlagsziel.

01:23:32: Das ist, wenn das weiß, mir schlecht war.

01:23:34: Und weißt du, was das Lustige ist, Philipp?

01:23:38: Rudi Völler hat schon vor Jahren, Waldemar Hartmann, die richtige Antwort gegeben.

01:23:43: Also so einen Scheiß, den kann ich nicht mehr hören.

01:23:51: Aber kannst du mir mal bitte ganz kurz erklären, wieso?

01:23:56: Weil die haben man jetzt auf die Idee kommt, dass er ein direktes Anschlossopfer ist, weil... Man weiß es nicht.

01:24:06: Vielleicht solltest du mal mit ihm reden, wenn du nächste Woche wieder bei News sitzt.

01:24:11: Ich finde, wir brauchen halt schon eine, also wenn jemand konkret Lügen erzählt, Dinge, die nicht stimmen, dann muss das öffentlich eingeordnet werden.

01:24:21: Das kann man nicht, man kann nicht einfach, weil wir sehen ja, was in Amerika passiert.

01:24:25: Wir erleben da ja genau was passiert, wenn permanent Geschichten ... Also es war ja bei Rini Gut, die da im Auto erschossen worden ist, sind sie eine Stunde später rausgegangen und haben gesagt, das ist eine linke Terroristin, D-Range-Person, kranke Frau und so.

01:24:41: Also die Art und Weise, wie Wahrheit oder wie Realität war, das ist ein großes Wort, wie Realität verzerrt wird, läuft ja in so einem beraubten Tempo, dass wir natürlich ... In irgendeiner Form, wenn wir liberale Demokratien schützen wollen, natürlich Mittel brauchen, um das einzufangen und einzuordnen.

01:25:02: Zumindest einzuordnen.

01:25:03: Es ist ja super, dass wir so große Meinungsfreiheit haben.

01:25:07: Aber ich sage an der Stelle auch immer das Zitat von Josef Goebbels, was ich immer an der Stelle immer mit auf den Weg gebe.

01:25:17: Der hat gesagt, wenn unsere Gegner sagen, ja, wir haben euch doch früher die Freiheit der Meinung zugebildigt.

01:25:24: Ja, ihr uns.

01:25:26: Das ist doch kein Beweis, dass wir das euch auch tun sollen.

01:25:30: Dass ihr das uns gegeben habt, das ist ja ein Beweis dafür, wie dumm ihr seid.

01:25:37: Es ist natürlich ein bisschen schwierig, wie finde ich jetzt da den Übergang von Goebbels?

01:25:41: Also Beatrix von Storch, die war bei ... Beatrix von Storch war auch bei Lanz, nachdem Güntherler war.

01:25:56: Ja.

01:25:56: Und Beatrix von Storch, dass man das auch mal gehört hat.

01:26:00: Die hat ein Ballanzo losgelegt.

01:26:03: Ihr saß bei Ihnen gerade im Herr Günther, der Frank und Frey gesagt hat, so ein Magazin wie News, das muss man dann im Zweifelsfall auch verbieten.

01:26:11: Das sind die Spitzen der Exekutive bei uns.

01:26:14: Frau von Schau, haben Sie es gesehen?

01:26:17: Diesen Ausschnitt habe ich gesehen, nicht die ganze Sendung.

01:26:18: Wo haben Sie den Ausschnitt gesehen?

01:26:20: Bei News oder den echten Ausschnitt?

01:26:22: Den Ausschnitt hier aus der Sendung.

01:26:24: Aber wo?

01:26:24: Wo haben Sie ihn gesehen?

01:26:26: Auf einem Handygerät?

01:26:27: Wo?

01:26:27: Auf welchen Portal?

01:26:29: ZDF Mediathek oder News?

01:26:32: Das kann ich nicht genau sagen.

01:26:34: Das würde er helfen.

01:26:35: Er hat nicht gefordert, das oder nicht gefordert, sondern er hat gesagt, im Zweifelsfall, wenn es ganz schlimm kommt, dann muss man sowas wie News regulieren, reglementieren.

01:26:45: Nein, nein, nein, nein.

01:26:46: Ich habe das Gespräch geführt, hat er alles nicht gesagt.

01:26:48: Hat er alles nicht gesagt.

01:26:49: Interessant.

01:26:49: Trotzdem gibt es diese Debatte.

01:26:51: Ja, genau.

01:26:54: Sie hat es erkannt.

01:26:57: Trotzdem, warum gibt's denn diese Debatte wohl, Beatrix?

01:27:01: Ja.

01:27:02: Also, es ist natürlich ein weiteres Feld, das Thema Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Kunstfreiheit.

01:27:10: Und mein persönliches Fazit ist, wir alle sollten immer wieder, auch gerade, die wir an die Demokratie glauben, wir Demokraten sollten immer wieder Gebrauch von unserer Meinungsfreiheit machen, sonst machen es andere.

01:27:31: Jetzt sind Sie noch mal gefordert.

01:27:34: Zum Schluss unseres heutigen Abends, der mit einem hohen Lied auf die Meinungsfreiheit endete, machen wir jetzt noch einen Song gemeinsam.

01:27:44: Beziehungsweise die KI wird gleich einen Song erstellen, aber mit Begriffen, die diesen Abend geprägt haben und die sie uns jetzt quasi vorgeben.

01:27:55: Das heißt, Sie können jetzt gerne mal Wörter, Begriffe, Sachen reinrufen.

01:28:01: Und der Tobi gibt das dann ein.

01:28:03: Wenn Sie irgendwas zu diesem Abend, was Ihnen einfällt.

01:28:07: Erbschaftsteuer, sehr schön.

01:28:08: Erbschaftsteuer.

01:28:10: Reichelt.

01:28:11: Reichelt.

01:28:14: Das war kein kausaler Zusammenhang, meine Damen und Herren.

01:28:17: Das waren zwei unterschiedliche Sachen.

01:28:19: Ja?

01:28:21: Es war gehtschil.

01:28:22: Was war?

01:28:24: Moment, Esmagitsche ist die liebevolle Bezeichnung für Magitsch Spohnheimer, wir hörten vorhin.

01:28:30: Du kennst dich im Karneval auf einer Apfelpreise aus, die ich befremdlich finde.

01:28:35: Aber es mag... Es... Wie heißt es?

01:28:37: Esmagitsche.

01:28:39: Absolut.

01:28:41: Esmagische schreibt er hier.

01:28:43: Esmagitsche.

01:28:44: Jetzt vielleicht noch mal irgendwas, was zu Oberhausen passt, so was bisschen Abgefahrenes.

01:28:48: Pleite.

01:28:49: Ach bitte.

01:28:50: Nein, bitte... Oh, bitte.

01:28:53: Verschonungsbedarfsprüfung finde ich super.

01:28:55: Oh, da bin ich gespannt.

01:28:56: Und gibt es noch so einen typischen Oberhausener Spruch oder irgendwas?

01:29:00: Ja, logisch.

01:29:01: Glück auf.

01:29:03: Oh, das ist sehr schön.

01:29:04: Woanders ist auch scheiße.

01:29:05: Woanders ist auch scheiße.

01:29:06: Ist auch sehr schön.

01:29:07: Super.

01:29:10: Biber.

01:29:10: Und Biber natürlich.

01:29:14: Zensur.

01:29:16: Frisur.

01:29:17: Frisur der Zensur.

01:29:18: Das ist ja nah beieinander.

01:29:21: Zum Beispiel die Frisur würde ich auch allen unter sechzehn probieren.

01:29:30: Es reicht, wir haben genug Begriffe.

01:29:32: Also wir haben, Achtung, ich wiederhole, Erbschaftszeuer, Reichelt, Arschloch, Esmagicche, Verschirmungsbedarfsprüfung, Gasometer, woanders ist auch Scheiße, Pieber und Frisur.

01:29:45: Und ich würde mal sagen, im Stile von einem Schlagerballade.

01:29:49: Ja, Schlagerballade finde ich super.

01:29:50: Ja.

01:29:51: Ich lass das mal jetzt hier loslaufen.

01:29:52: Und jetzt läuft die KI los.

01:29:54: Meine sehr verehrten Damen und Herren, wir hören jetzt gleich zum Schluss dieses Lied.

01:29:57: Wir bedanken uns bei Ihnen sehr, dass Sie heute Abend hier waren, dass Sie uns zugehört haben.

01:30:02: Vor allen Dingen all die Menschen, die zum allerersten Mal quasi bei diesem Podcast waren und gar nicht wussten, dass es ein Podcast war oder ist.

01:30:10: Ich hoffe, Sie hatten auch Freude und Spaß.

01:30:13: Und wenn Sie jetzt nach Hause gehen, hören Sie sich alle restlichen, forty-sechs und vierzehn Folgen an.

01:30:19: Und wir würden uns natürlich freuen, wenn all die Menschen, die heute Abend zum ersten Mal hier waren, treue Zuhörer unseres Podcastes werden.

01:30:26: Vielen Dank, dass sie da waren.

01:30:27: Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

01:30:30: Und schon ist die KI fertig.

01:30:31: Und ich bedanke mich vor allen Dingen auch bei meinem lieben Kollegen Tobi Mann, mit dem es immer eine große Freude ist, die Bühne zu teilen.

01:30:38: Komm, wir umarmen uns mal.

01:30:39: Komm, wir umarmen uns mal.

01:30:51: Philipp, hätte ich einen Friedensnobelpreis.

01:30:55: Ich würde ihn dir überreichen.

01:30:58: So, und jetzt bin ich wahnsinnig gespannt.

01:31:02: Ich auch.

01:31:03: Also, es ist wirklich wahr.

01:31:03: Es kann auch die totale Scheiße sein.

01:31:06: Dann machen wir es gleich nochmal.

01:31:07: Dann machen wir es nochmal.

01:31:08: Aber das ist jetzt das, was die KI mir erst mal ausgegeben hat.

01:31:25: Es mal gibt's Scheiße, mein Schatz und Liebe hält mehr als dein Steuerbescheid.

01:32:20: Und los, gute Laune!

01:32:32: Das war die sechsunfvierzigste Folge.

01:32:34: Grundlos, gute Laune.

01:32:36: Live aus dem Ebert Bart in Oberhausen.

01:32:39: Eine Produktion von Flash Flow Recordings.

01:32:42: Glück auf und Freiheit für Justin Bieber.

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